Penelope Cruz

  • To Rome with Love (I/E/USA 2012)

    Woody Allen grast weiter europäische Metropolen ab. Nach London (u.a. „Match Point“), Barcelona („Vicky Cristina Barcelona“) und Paris („Midnight in Paris“) macht der alternde Stadtneurotiker in Rom Station, wo er humorige Episoden um Liebe und unerfüllte Sehnsüchte zu einer Ode an die ewige Stadt verdichtet. Dabei ist er inmitten der gewohnt schillernden Darstellerriege auch selbst…

  • Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten (USA 2011)

    Wie lange braucht es, bis sich ein filmisches Schema erschöpft hat? Bei der Bruckheimer-Produktion „Fluch der Karibik“, oder eben „Pirates of the Caribbean“, wie die Reihe mittlerweile auch im Deutschen heißt, sind die Ermüdungserscheinungen spätestens mit Part vier nicht mehr von der Hand zu weisen. Ihre Längen hatten auch die Vorgänger. Nur wurden diese durch…

  • The Good Night (GB/USA 2007)

    „The Good Night“ ist, um es vorwegzunehmen, ein langweiliger Film. Auf seine Art aber muss er das sein, schließlich handelt er von einem langweiligen Leben. Nämlich dem von Gary (Martin Freeman, „Per Anhalter durch die Galaxis“), einem britischen Musiker, der sich in Amerika mit dem Komponieren von Werbejingles verdingt. Die in dokumentarischem Stil gestaltete Einleitung,…

  • Vicky Cristina Barcelona (USA/E 2008)

    In Woody Allens szenischem Setzkasten prallen mehr denn je Temperamente und Auffassungen gegeneinander. „Vicky Cristina Barcelona“ zeigt den neurotischen Meister des US-Autorenkinos in unerwartet großer Form, was den innereuropäischen Tapetenwechsel von England – Schauplatz seiner letzten drei Filme – nach Spanien vollauf rechtfertigt. Austragungsort des tragikomischen Liebesreigens ist Barcelona, wo Allen mit zwei amerikanischen Touristinnen…

  • Bandidas (USA/MEX/F 2006)

    Kultregisseur Luc Besson („Leon – Der Profi“) schwingt mittlerweile lieber die Feder als das Regiezepter. Die Freude an der simplen Unterhaltung dominiert, vorzugsweise im Actionfach. Der Franzose schreibt Bücher zu Filmen, die im Grunde keiner inhaltlichen Vorgabe bedürfen. Bei „Transporter“ oder „Die purpurnen Flüsse“ – allen voran deren Fortsetzungen – schließt sich dürftige Alibihandlung um…

  • Sahara – Abenteuer in der Wüste (USA/E/D 2005)

    Ob Hollywood nun wieder zum guten alten Abenteuerfilm im Stile der „Indiana Jones“-Reihe gefunden hat, bleibt diskutabel. Zumindest aber liefen in den letzten Monaten direkt zwei Filme nicht ganz unähnlicher Machart in den Kinos. Zum einen „Das Vermächtnis der Tempelritter“ mit Nicolas Cage, der allerdings mehr eine städtische Schatzsuche darstellte, während Lebemann und Dauergrinser Matthew…

  • Gothika (USA 2003)

    Durch bemerkenswerte Werke wie „Hass“ oder „Mörder“ sowie zahlreiche Auftritte in Filmen diverser Kollegen („Die fabelhafte Welt der Amelie“, „Der Stellvertreter“) vermochte der französische Regisseur Mathieu Kassovitz auch weit über die Grenzen Europas hinaus aufmerksame Blicke auf sich zu ziehen. So schien es nur eine Frage der Zeit, bis findige Hollywood-Pproduzenten an die Pforte des…

  • Blow (USA 2001)

    Die Verfilmung der wahren Geschichte eines der größten Drogendealer in der Geschichte Amerikas sollte Ted Demmes („No Panic – Gute Geiseln sind selten“) endgültiger Hollywood-Durchbruch werden. Allerdings wurde der Film zum Vermächtnis des Regisseurs, der am 14. Januar dieses Jahres mit nur 38 Jahren an einem Herzinfarkt starb. „Blow“ erzählt das Leben des George Jung…