Nadja Uhl

  • Männerherzen… und die ganz große Liebe (D 2011)

    Von Liebe kann bei der Fortsetzung des Kinoerfolgs „Männerherzen“ keine Rede sein. Und erst recht nicht von „der ganz Großen“, die der Titel so vollmundig suggerieren möchte. Eher schon von großem Kalkül und k(l)einen Ideen. Die Ensemble-Posse um eine Gruppe beziehungs- und sonstig geplagter Berliner Mannsbilder bietet zwar den kompletten Cast des Erstlings auf, lässt…

  • Männerherzen (D 2009)

    In „Männerherzen“ widerstrebt Autor und Regisseur Simon Verhoeven (trat als Schauspieler u.a. in „Der Fischer und seine Frau“ in Erscheinung) den Rollenklischees des (Liebes-)Komödienfachs. Die Perspektive ist streng männlich, wenn sich die Schicksale von fünf Berlinern ausgehend vom selben Fitnessstudio kreuzen. Für seinen tragikomischen Reigen konnte Verhoeven wohlklingende Namen gewinnen und lässt insbesondere Til Schweiger…

  • Der Baader Meinhof Komplex (D 2008)

    „Hört auf, sie so zu sehen, wie sie nicht waren.“ Was Brigitte Mohnhaupt der zweiten Generation der RAF nach den Selbstmorden von Stammheim einbläut, kann auch als reüssierendes Statement eines Filmes verstanden werden, der mit dem Mythos des linksradikalen deutschen Terrorismus ausräumt. Zweifelsfrei wagen sich Erfolgsproduzent Bernd Eichinger („Das Parfüm“), der nach dem gleichnamigen Buch…

  • Lautlos (D 2004)

    Bei der Betrachtung der deutschen Filmindustrie beschleicht außenstehend Interessierte oftmals das Gefühl, dass nationalen Projekten der Mut zur Erschließung unkonventioneller Strukturen fehlt. Sicher, das Terrain debiler Teeniekomödien („Harte Jungs“, „Feuer, Eis und Dosenbier“) wurde recht zügig durchschritten, auch an Tarantino und den Gebrüdern Coen („Der Eisbär“, „Kaliber Deluxe“) delektierte man sich gütlich – Stilistische Unbefangenheit…

  • Was tun, wenn’s brennt? (D 2001)

    Die Explosion eines längst als Rohrkrepierer abgestempelten Sprengsatzes in einer leerstehenden Berliner Villa reißt fünf ehemalige Freunde nach 13 Jahren aus ihrem mehr oder weniger geregelten Leben. In den wilden Achtzigern waren Tim (Til Schweiger, „Adrenalin“), Hotte (Martin Feifel, „Die Fremde“), Maik (Sebastian Blomberg, „Anatomie“), Nele (Nadja Uhl, „Schnee in der Neujahrsnacht“) und Flo (Doris…