Michael Shannon

  • Man of Steel (USA/GB/CAN 2013)

    Die Figur des Superman muss gewiss nicht mehr ausführlich vorgestellt werden, dürfte der aufrichtige Kryptonier im rot-blauen Strampelanzug doch auch in den entlegensten Ecken des Planeten bekannt sein. Und da zur Zeit (Superhelden-)Comicverfilmungen erfolgreicher denn je laufen – besonders die aus dem Hause Marvel – war es wohl an der Zeit, dem „supersten“ der Superhelden…

  • Take Shelter (USA 2011)

    Ein Sturm zieht auf. Dicke, ölige Tropfen regnen vom Himmel, während sich Wirbelstürme aus einer unheimlichen Wolkenfront gen Boden schrauben. Für Bauarbeiter Curtis (Michael Shannon, „Boardwalk Empire“) ein wiederkehrender Alptraum, aus dem er schweißgetränkt erwacht. Aber sind es wirklich Träume, oder doch Vorboten der Apokalypse? Der Familienvater zweifelt. Schließlich sitzt seine Mutter in der Psychiatrie,…

  • Machine Gun Preacher (USA 2011)

    Mit Gott und Gewehr für eine bessere Welt. Dass solche Geschichten in Amerika Aufmerksamkeit erregen, verwundert angesichts des fast schon fundamentalistischen Vertrauens mancher Bevölkerungsteile in Schöpfer und Feuerwaffen wenig. Im Zentrum steht Sam Childers, Ex-Motorradrocker, Ex-Knacki, Ex-Junkie. Irgendwann, kurz vor dem völligen Absturz, findet er Gott – und Afrika. Er errichtet im Süd-Sudan, einem von…

  • 13 (USA 2010)

    In Hollywood ist es keine Seltenheit, dass ausländische Regisseure ihre Erfolge gleich selbst noch einmal für das amerikanische Publikum aufbereiten dürfen. Ole Bornedal und „Nachtwache“ oder Michael Haneke und „Funny Games“ sind Beispiele, denen auch Géla Babluanis „13“ folgt. 2005 drehte der Georgier das schroffe Thriller-Drama „13 – Tzameti“, das einen naiven jungen Mann in…

  • Zeiten des Aufruhrs (USA 2008)

    Kinogeschichte haben Leonardo DiCaprio und Kate Winslet schon jetzt geschrieben. Egal was noch kommen mag, für unzählige Menschen werden sie auf ewig das „Titanic“-Traumpaar sein und bleiben. Das aber war vor zwölf Jahren. Nach dieser langen Zeit sind beide endlich wieder gemeinsam in einem Film zu sehen. Allerdings nicht in einer Art romantischen Neuauflage, was…

  • Bug (USA 2006)

    William Friedkin geht dahin, wo es weh tut. Mit Kinoklassikern wie „French Connection“ (1971), „Der Exorzist“ (1973) oder „Leben und Sterben in L.A.“ (1985) schrieb der Regisseur Geschichte, strandete dann aber im Niemandsland des Banalen. Geblieben ist die schnörkellose Art der Inszenierung und die zum Teil noch immer radikale Bildsprache. Von ihr profitiert „Bug“, Friedkins…

  • Dead Birds (USA 2004)

    Das Genre des Horrorfilms mit Elementen des Westerns zu kreuzen brachte in der Vergangenheit zumeist wenig einträgliches hervor. Zwar genießt Antonia Birds schmutziger Kannibalen-Reißer „Ravenous“ Kultstatus und auch „Ginger Snaps Back – The Beginning“ verströmt seinen eigentümlichen Reiz. Doch klafft hinter wenig Herausragendem ein Loch, dass Filme wie „The Killing Box“, „Grim Prairie Tales“ oder…