Martin Sheen

  • The Amazing Spider-Man (USA 2012)

    „We all have secrets: The ones we keep… and the ones that are kept from us.“ – Peter Parker Welch gellender Aufschrei ging durch den virtuellen Raum, als verlautet wurde, Sony würde Sam Raimis moderne „Spider-Man“-Trilogie nicht etwa um weitere Fortführungen bereichern, sondern selbige neu eröffnen. Gemäß dem ungeschriebenen, aber dennoch unentwegt geltenden Filmfreak-Edikt, ein…

  • The Double (USA 2011)

    Eine prominente Besetzung allein macht noch keinen guten Film. Nicht selten sind bekannte Mimen kaum mehr als Blendwerk, um beliebigen Geschichten Format zu verleihen. Das ist erst einmal nicht verwerflich, so lange der Unterhaltungswert stimmt. Dem Agenten-Thriller „The Double“, Regiedebüt des Skriptschreibers Michael Brandt („Todeszug nach Yuma“, „Wanted“), gelingt es allerdings nur kurz aus der…

  • Spawn (USA 1997)

    Es ist eine der misslungensten Comic-Verfilmungen aller Zeiten und doch genießt „Spawn“ in B- und Trash-Kreisen einen gewissen Ruf. Rund 40 Millionen Dollar kostete die Leinwandversion von Todd McFarlanes apokalyptischer Superhelden-Mär, die vom Urheber selbst als ausführender Produzent begleitet wurde. Dass gerade er der Vorlage gerecht werden wollte, scheint selbsterklärend. Und doch verzettelt sich die…

  • The Dead Zone (USA 1983)

    Anfang der Achtziger erreichten Kinofilme nach den Büchern Stephen Kings Hochkonjunktur. Viel geändert hat sich daran bis heute nicht, doch verfügen die alten Adaptionen über zeitgeistliche Schwere und einen bitteren Ernst, der nicht durch die tricktechnischen Möglichkeit der Gegenwart konterkariert wird. Vielleicht täuscht der Eindruck, dass in dieser Zeit die besten Werke nach King über…

  • Der Feuerteufel (USA 1984)

    Ja wer zündelt denn da? Es ist die neunjährige Drew Barrymore, die als süßer Fratz in „E.T.“ Weltruhm erlangte und ihre Karriere bald darauf über Alkohol- und Drogenexzesse an den Rand des Scheiterns führte. In der mittelprächtigen Stephen King-Verfilmung „Der Feuerteufel“ kann sie Kraft ihres Geistes Flammen erzeugen, was ein geheimes Regierungsprojekt gern für seine…

  • Truth or Consequences, N.M. (USA 1997)

    Kiefer Sutherland kann auch anders. Bevor er als Spezialagent Jack Bauer im Quotenrenner „24“ Fernsehgeschichte schrieb, markierte er den harten Mann im Brutalo-Krimi „Truth or Consequences, N.M.“, im Deutschen mit dem Titelzusatz „Ort der Wahrheit“ bedacht. Regie führte er auch gleich und zog das grimmige Road-Movie als Fährtensucher des tarantinoesken Pulp-Thrillers auf. Dabei wirken die…

  • Bobby – Sie alle hatten einen Traum (USA 2006)

    Bereits im Alter von fünf Jahren begann für Emilio Estevez („Men at Work“) die „Arbeit“ an seinem Lebenstraum, den er keine 40 Jahre später mit „Bobby“ verwirklichen sollte. Damals schüttelte er dem Senator Robert F. Kennedy während eines Auftrittes kurz und beiläufig die Hand, ein für Estevez prägendes Erlebnis. Ein Jahr später wurde Kennedy erschossen….

  • The Departed – Unter Feinden (USA/HK 2006)

    Ist es wichtig, ob das Original eines Films besser ist als sein Remake? Eine simple Frage, die, sobald sie auf gefestigtes Wissen um den Kern der Sache trifft, zum Exkurs über existenzielle Berechtigung eines Werkes führen kann. „The Departed“ ist die Amerikanisierung des chinesischen Krimi-Dramas „Infernal Affairs“. Der Regisseur ist Martin Scorsese. Eigenen Bekundungen zufolge…

  • Catch Me If You Can (USA 2002)

    Die letzten 10 Jahre in der Karriere von Regie-Meister Steven Spielberg waren vornehmlich von kopflastigen Werken mit hohem Anspruch (u.a. „Amistad“, „Schindlers Liste“) geprägt. Die brachten kommerziell meist nicht den erwünschten Erfolg und gerieten für seine Verhältnisse bisweilen recht düster. Nach den Zukunftsvisionen „A.I.“ und „Minority Report“ betritt Spielberg nun wieder optisch unspektakuläreren wie weniger…