Marion Cotillard

  • Assassin’s Creed (USA/GB/F/HK/TW/MT 2016)

    Michael Fassbender ist ein großartiger Schauspieler. Der Charakterdarsteller mit deutschen Wurzeln beweist konstant, dass er zu den derzeit wandlungsfähigsten Akteuren Hollywoods zählt. Neben kleinen Produktionen wie „Shame“ (2011) oder „Frank“ (2014) zählen immer häufiger Blockbuster zu seinem Repertoire. Als Flöte spielender Android in „Alien: Covenant“ (2017) machte er jedoch deutlich, dass in Sachen Qualität noch…

  • Macbeth (GB/F/USA 2015)

    Die Stücke William Shakespeares sind zeitloses Kulturgut. Der Filmindustrie dienten sie häufig als Vorlagen, wobei die Verwendung der originalen Blankverse aus kommerzieller Sicht – als Gegenbeispiel darf gern Baz Luhrmans „Romeo + Julia“ bemüht werden – heikel erscheint. Allerdings bilden die meisten von Shakespeares Werken zugegeben auch nur bedingt jenen Grundstoff, aus dem Hollywood-Träume gefertigt…

  • The Dark Knight Rises (USA/GB 2012)

    In „The Dark Knight Rises“ inszeniert Christopher Nolan Comic-Held Batman buchstäblich als gebrochenen Mann. Seelisch war der dunkle Ritter bereits in den beiden Vorgängerfilmen ein Wrack. Aber im Abschluss von Nolans Trilogie nimmt auch die Versehrtheit des Körpers massiv zu. Seinen Gegnern ist das vigilante Alter Ego von Millionär Bruce Wayne damit nicht länger überlegen….

  • Contagion (USA/UAE 2011)

    Nach Jahrhunderten gesellschaftlicher Veränderungen, technischer Innovationen und medizinischer Durchbrüche steht der Mensch der Mutation von Viren noch immer weitgehend hilflos gegenüber. Hochgradig ansteckende Infektionskrankheiten wie die Pest mögen nahezu besiegt sein, aber SARS (Schweres Akutes Atemwegssyndrom) oder Schweinegrippe (Influenza-A-Virus H1N1) haben gezeigt, dass die Bedrohung durch bzw. den Ausbruch einer weltweiten Pandemie auch mit den…

  • Inception (USA/GB 2010)

    Gegenwärtig versteht sich kaum ein Filmschaffender in Hollywood begeisternder auf die Verschmelzung von Anspruch und Unterhaltung als Christopher Nolan. Bereits mit seinem Durchbruch „Memento“ hebelte er dramaturgische Konventionen rigoros aus. Mit „Batman Begins“, mehr noch dem Nachfolger „The Dark Knight“, kam er zu Blockbuster-Ehren, die Publikum und Kritiker gleichsam in Verzückung versetzten. Gerade weil Nolan…

  • Ein gutes Jahr (USA 2006)

    Nach seinem furiosen Oscar-prämierten (u.a. Bester Film, Bester Hauptdarsteller) Comeback mit „Gladiator“ hielt Regisseur und Produzent Ridley Scott an Schauspieler Russell Crowe fest. Neben „American Gangster“, „Der Mann, der niemals lebte“ und jüngst „Robin Hood“ drehten die beiden gemeinsam auch die Feelgood-Komödie „Ein gutes Jahr“. Darin lernt Crowe als egozentrierter Star-Trader der Londoner Börse in…

  • Public Enemies (USA 2009)

    „We’re having too good a time today. We ain’t thinking about tomorrow.“ – Dillinger Mit jedem neuen Film wird Michael Mann („Heat“) mehr und mehr zum Zugpferd einer realitätsbetonten Hollywood-Strömung. Fest machen lässt sich dies nicht am Inhaltlichen, das er zwar mit wirklichkeitsnahen, mitunter auch historischen Stoffen unterfüttert, grundlegend aber der Konvention spezifischer Genres verpflichtet…

  • Mathilde – Eine große Liebe (F 2004)

    Mit „Die fabelhafte Welt der Amelie“ gelang dem französischen Regisseur Jean-Pierre Jeunet der große Wurf und seine bezaubernde Hauptdarstellerin Audrey Tautou wurde zum international gefeierten Star. Rund vier Jahre danach gibt es die zweite Kollaboration der beiden, diesmal jedoch ein wenig trauriger und ernster – schlechter aber beileibe nicht. In Europa tobt der Erste Weltkrieg…

  • Big Fish (USA 2003)

    Nachdem Regie-Virtuose und Kino-Exzentriker Tim Burton mit dem seelenlosen „Planet der Affen“-Remake maßlos enttäuschte, entschädigt der einstige Disney-Zeichner Fans und Kritiker mit seinem neuesten Werk „Big Fish“. Denn mit der Adaption des gleichnamigen Romans aus der Feder von Daniel Wallace offeriert Burton seine bislang reifste Arbeit und söhnt auf diesem Wege obendrein die vorwiegend alptraumhaften…