Maggie Gyllenhaal

  • Frank (IRL/GB 2014)

    „Would it help if I said my facial expressions out loud?” – Frank Frank ist ein Pappkopf. Das heißt, eigentlich trägt er nur einen. Ständig. Für ihn bedeutet das übergroße, etwas rammdösig dreinblickende Haupt aus Pappmaschee keine Anonymität, sondern einen Hort der Sicherheit. Für den psychisch kranken Musiker ist er eine Art Zufluchtsort, aus dem…

  • White House Down (USA 2013)

    Bereits zum zweiten Mal wird das Weiße Haus im Kino-Jahr 2013 nach den Regeln des Actionfilms demontiert. Doch nach dem ärgerlich reaktionären „Olympus Has Fallen“ schlägt „White House Down“ deutlich gemäßigtere Töne an. Dabei geht der von Schwaben-Spielberg Roland Emmerich („2012“) gedrehte Blockbuster fast als Gegenentwurf zu Antoine Fuquas hurra-patriotischer „Stirb langsam“-Variante durch. Das zeigt…

  • Crazy Heart (USA 2009)

    Es gibt Filmwerke, bei denen herausragende Darstellerleistungen einfach jeden Makel überstrahlen. „Crazy Heart“ ist die Geschichte des abgehalfterten Country-Stars Bad Blake (grandios: Jeff Bridges), der in seinem alten Truck durch die USA tingelt und mit unbekannten Begleitbands in verlotterten Bars spielt. Blake ist Alkoholiker und reibt den verblassten Ruhm für ein paar Dollar vollends auf….

  • Away We Go – Auf nach Irgendwo (USA/GB 2009)

    „I think we might be fuck-ups.“ – Verona Der Heimatlosigkeit entfliehen. Aber wohin? Für Burt Farlander (John Krasinski, „The Office“) und Verona De Tessant (Maya Rudolph, „Idiocracy“) eine schwierige Frage. Die amüsante Eingangssequenz gibt die Richtung vor. Zumindest die der Tonalität. Beide liegen im Bett, er macht sich unter der Decke an ihrem Schambereich zu…

  • The Dark Knight (USA/GB 2008)

    „I believe whatever doesn’t kill you simply makes you… stranger.” – Joker Ausgerechnet der Joker. Groß sind die Fußspuren, die Tim Burtons „Batman“ hinterließ. Mit einem Jack Nicholson, der den blassen Flattermann Michael Keaton im Handstreich an die Wand spielte. Das war 1989. Fast zwanzig Jahre später wagt sich Christopher Nolan an eine Neuformulierung. Dessen…

  • Schräger als Fiktion (USA 2006)

    In den vergangenen Jahren hat sich Will Ferrell vor allem als einer von Hollywoods fleißigsten Komödianten etabliert. Auch wenn das Niveau dabei manchmal gehörig auf der Strecke blieb und man andere Schauspieler für derartige Filme verflucht hätte, so kann man einem Will Ferrell irgendwie nicht böse sein. Strahlt dieser Mann doch vor allem eine unglaubliche…

  • Secretary – Womit kann ich dienen? (USA 2002)

    Heikle Themen sind Hollywoods prüder Saubermannpolitik seit jeher ein Dorn im profitorientierten Äuglein. Allerdings keimen die strengen Moralvorstellungen amerikanischer Zensur- wie Einstufungsbehörden lediglich bei überschwänglicher Freizügigkeit oder sexueller Nonkonformität auf, nicht jedoch bei der im Überfluss aufgezeigten, oftmals gar ausufernden Kinogewalt der letzten Jahre. Eines der jüngsten Beispiele dieser Art bildet Steven Shainbergs skurrile Außenseiterromanze…

  • Donnie Darko (USA 2001)

    „Donnie Darko? What the hell kind of name is that? It’s like some sort of superhero or something.“ – Gretchen „What makes you think I’m not?“ – Donnie Darko Mit einiger Verspätung kam einer der eindrucksvollsten amerikanischen Independent-Filme der letzten Jahre doch noch zu Ehren einer deutschen Auswertung als Verleihpremiere. Die Rede ist von „Donnie…