Kevin Dillon

  • Flucht aus Absolom (USA 1994)

    „Death is the only way out.“ – Kein Menschenfreund: Der Direktor Es gibt Hollywood-Produktionen, die den Zuschauer auch nach Jahren noch stutzen lassen. Hielten die Produzenten das wirklich für eine (buchstäblich) gewinnbringende Idee? Aber an genau solche Werke erinnert man sich gern zurück, was zwangsläufig dazu führt, dass deren Ansehen in fast nostalgischer Betrachtung zunimmt….

  • Der Blob (USA 1988)

    „I feel like the one-legged man in an ass-kicking contest.“ – Sheriff Geller Moderne Remakes klassischer B-Movies der Science-Fiction arten beizeiten in rüde Schlachtplatten aus. Das trefflichste Beispiel ist John Carpenters drastische Interpretation von „Das Ding aus einer anderen Welt“. Ähnlich blutdurchtränkt, wenn auch deutlich ironischer angelegt, ist „Der Blob“, Chuck Russels („Die Maske“) Neufassung…

  • Platoon (USA/GB 1986)

    Oliver Stone ist nicht nur Hollywoods Verschwörungstheoretiker („JFK“) und Establishmentschreck („Natural Born Killers“) Nummer eins, er ist auch bekennender Kiffer und ausgewiesener Veteran des Vietnamkrieges. Er widmete diesem schwarzen Fleck auf der Weste US-militärischer Interventionen eine Spielfilmtrilogie, die mit dem Oscar-gekrönten Antikriegsdrama „Platoon“ 1986 ihren Ursprung fand. Durchzogen von biografischen Verweisen schickt Stone den jungen…

  • Poseidon (USA 2006)

    Katastrophenfilme sind immer auch Ensemblefilme. Die den Folgen einer verheerenden Naturgewalt ausgesetzten Protagonisten müssen im Wettlauf gegen die Zeit Einigkeit beweisen, um der allgegenwärtigen Gefahr zu trotzen. Einige von ihnen sterben. Es bleibt der bleiernen Dramatik zu schulden. David Neams Genreklassiker „Poseidon Inferno“ (1972) besitzt Vorbildcharakter. Ihm folgten bis in die späten Neunziger dutzende Epigonen….