Kate Beckinsale

  • Total Recall (USA/CDN 2012)

    „I may not remember who I was. But I know who I am.“ – Überzeugungstäter mit Erinnerungslücken: Quaid/Hauser Der prägende Einfluss von Autor Philip K. Dick auf das moderne Science-Fiction-Kino bedarf im Grunde keiner Erörterung. Für gewöhnlich genügt die Erwähnung der Urheberschaft jener literarischen Vorlage („Träumen Androiden von elektrischen Schafen“), der Ridley Scotts wegweisender Klassiker…

  • Contraband (USA/GB/F/IS 2012)

    Es wird schon alles gut werden. Im Thriller-Genre sind solch beschwichtigende Phrasen meist Stichworte unvermeidlicher Katastrophen. Garantiert todsichere Pläne sind alles, nur eben nicht todsicher. Kaum anders verhält es sich mit aus der Not geborenen Rückfällen in kriminelle Machenschaften. Auch wenn sie dem Schutz der eigenen Familie dienen. In „Contraband“, dem US-Remake des isländischen Erfolgsfilms…

  • Underworld: Awakening (USA 2012)

    Der Erfolg des (verhältnismäßig) günstig produzierten Fantasy-Actioners „Underworld“ machte eine Fortsetzung praktisch unumgänglich. Aber Regisseur Len Wiseman hatte die Geschichte ohnehin über mehrere Kapitel angelegt. Die erste Fortsetzung („Underworld: Evolution“) drehte er noch selbst, beim darauf folgenden Prequel („Aufstand der Lykaner“) begnügte er sich bereits mit der Verantwortung als Story-Konzeptionist und Produzent. Auch beim nunmehr…

  • Whiteout (USA/CAN/F 2009)

    Greg Ruckas und Steve Liebers Graphic Novel „Whiteout“ war auf dem Comic-Sektor ein mit Preisen überhäufter Hit. Joel Silver, einer der einflussreichten Männer Hollywoods, bekam Wind davon und war auf der Stelle an einer Verfilmung interessiert. Anfangs sah man Reese Witherspoon für die Hauptrolle vor, entschied sich aber für „Underworld“-Heldin Kate Beckinsale. Dominic Sena, der…

  • Nichts als die Wahrheit (USA 2008)

    Demokratische Freiheit hat ihre Grenzen. Aufgezeigt werden sie von der Staatsmacht, vor der Grundrechte und Verfassung nur so lange gelten, wie es nicht um Fragen der nationalen Sicherheit geht. Eben dies thematisiert Rod Lurie („The Champ“) im überraschend sachlich formulierten Justiz-Thriller „Nichts als die Wahrheit“. Denn als die engagierte Journalistin Rachel Armstrong (Kate Beckinsale, „Pearl…

  • Winged Creatures (USA 2008)

    Nach Amokläufen bleibt nur Leere. Die kollektive Ohnmacht, diese Fassungslosigkeit, säugt sich aus der öffentlichen medialen Aufarbeitung. Hintergründe werden beleuchtet, Motive hinterfragt. Jenseits der temporären Aufmerksamkeit suchen die Überlebenden nach Halt. Nicht selten bleiben sie anonym. Namen hingegen erhalten die Opfer. In „Winged Creatures“ zeigt Rowan Woods („Little Fish“) die Versuche einer Gruppe Menschen, nach…

  • Motel (USA 2007)

    Mit „Kontroll“ konnte sich der ungarische Filmemacher Nimrod Antal beim Publikum einen Namen machen. Nun folgt mit dem Thriller „Motel“ sein erster Film aus Übersee. Entgegen der grassierenden Ekelwelle setzt Antal nicht auf derbe Gewalteinlagen, sondern auf Spannung. Dies gelingt ihm unterm Strich auch ganz gut, wenngleich er auch munter in die Klischeekiste greift. Das…

  • Underworld: Evolution (USA 2006)

    „Underworld“, das Regiedebüt von Len Wiseman, wurde für bescheidene 25 Millionen Dollar in Osteuropa produziert. Das düstere B-Movie um den Jahrhunderte währenden Krieg zwischen Werwölfen und Vampiren wurde ein Erfolg, nicht zuletzt wegen Hauptdarstellerin Kate Beckinsale („Van Helsing“). Eine Fortsetzung war von Beginn an Teil des Gesamtkonzeptes, das Finale des Originals Türsteher seines Sequels. In…

  • The Aviator (USA 2004)

    Howard Hughes galt Zeit seines Lebens als Inbegriff des amerikanischen Tycoons. Er revolutionierte Hollywood in den frühen 30er-Jahren mit bombastischen Filmen – allein sein Kriegsspektakel „Hell’s Angels“ (1930) verschlang seinerzeit unglaubliche 3,8 Millionen Dollar – und trieb gleichzeitig die Entwicklung der Luftfahrt voran. Als Eigner der Fluglinie TWA widersetzte sich der milliardenschwere Exzentriker und Phobiker…

  • Van Helsing (USA 2004)

    Dass die angestaubten Kinomonstrositäten der Vergangenheit auch in der Ära von CGI und Megapixeln noch immer ihren höchsteigenen Charme versprühen, bewies Regisseur und Skriptschreiber Stephen Sommers bereits mit seiner gleich zweifach zelebrierten Reinkarnation von „Die Mumie“. Der bandagierte Unhold bescherte den Universal-Studios eine wahrhaft eindrucksvolle kommerzielle Ausbeute von mehr als 850 Millionen US-Dollar. Warum also…

  • Underworld (USA/GB/D/HU 2003)

    Trinity in Bladeland… Bei seinem Regiedebüt „Underworld“ hat Direktionsnovize Len Wiseman wahrlich Beachtliches vollbracht. Schließlich lässt er seinen lediglich auf schlappe 23 Millionen Dollar gebetteten Erstling doch die Wirkung einer großspurigen 100-Millionen-Produktion versprühen. Dabei ließ er als effizienten Kostendrücker nicht nur die spartanischen Drehorte des osteuropäischen Budapest auf die Atmosphäre seines Filmes einwirken, sondern tünchte…

  • Weil es dich gibt (USA 2001)

    Das Schicksal soll über das Glück von Jonathan Trager (John Cusack) und Sara Thomas (Kate Beckinsale) entscheiden. Am Tag vor Weihnachten begegnen sich die beiden durch Zufall während ihrer Festtagskäufe und verbringen gemeinsam einen schönen Tag. Zumindest bei Jonathan funkt es gewaltig, obwohl er als auch Sara eigentlich in Beziehungen stecken. Doch sie will sich…

  • Pearl Harbor (USA 2001)

    Amerikaner sind doch die besseren Menschen! Dies möchte uns die Traumfabrik (mal wieder) aufzeigen – diesmal mit „Pearl Harbor“. Über den Inhalt braucht man nicht wirklich viele Worte verlieren. Das hätte jeder Drehbuchautor einer Daily-Soap kaum beliebiger auftischen können: Die beiden Sandkastenfreunde Rafe (Ben Affleck, „Good Will Hunting“) und Danny (Josh Hartnett, „The Faculty“) fliegen…