Jun Kunimura

  • The Unforgiven (J 2013)

    Die gegenseitige kreative Befruchtung von Filmnationen half ungeachtet kultureller Unterschiede, das Kino zu entwickeln. Festmachen lässt sich dies etwa am Wirken von Akira Kurosawa, dessen Klassiker „Die sieben Samurai“ (1954) und „Yojimbo“ (1961) die bedeutenden Western „Die glorreichen Sieben“ (1960) und „Für eine Handvoll Dollar“ (1964) beflügelte. Dass es auch andersherum funktioniert, veranschaulicht „The Unforgiven“,…

  • Kate (USA 2021)

    „Death is the time for beginnings.“ – Kijima Killer*innen haben es nicht leicht. Vor allem nicht, wenn sie aus dem Geschäft mit dem Tod aussteigen möchten. In der Netflix-Produktion „Kate“ ist es Mary Elizabeth Winstead („Gemini Man“), die der mörderischen Profession Monate nach einem von Kinderaugen bezeugten Attentat in Osaka den Rücken kehrt. Doch wie…

  • Outrage (J 2010)

    Fast könnte man glauben, seit dem Kinoerfolg „Zatoichi“ (2003) wäre es still geworden um ´Beat´ Takeshi Kitano. Doch nur weil die Filme des japanischen Multitalents außerhalb Asiens lediglich sporadisch veröffentlich werden, bedeutet dies nicht, dass der 64-jährige TV-Star, Künstler, Schauspieler, Autor, Produzent und Regisseur kürzer treten würde. Nachdem seine letzten Werke als Filmemacher, „Takeshis‘“, „Kantoku…

  • K-20: Die Legende der schwarzen Maske (J 2008)

    Ob Helden oder Schurken, die Maske macht den übernatürlichen Recken. Das war schon bei Meisterverbrecher „Fantomas“ so, der scheinbar jede Identität annehmen konnte und sich trickreich aller Überführungsbestrebungen widersetzte. Eine ähnliche Ausgangssituation findet sich in Shimako Satos („Eko Eko Azarak“) stark bebildertem Fantasy-Abenteuer „K-20: Die Legende der schwarzen Maske“. Nur mit dem Erzählfluss hapert es….