Jürgen Vogel

  • Stereo (D 2014)

    Ein Kino-Thriller aus Deutschland? Das kommt so selten vor, dass man sich durchaus verwundert die Augen reiben darf. Gerade vor dem Hintergrund, dass Genrefilme in der hiesigen Filmwirtschaft arg unterrepräsentiert sind, weckt „Stereo“ Neugier. Und natürlich aufgrund der Hauptrollen, die mit den erstmals gemeinsam vor der Kamera stehenden Jürgen Vogel („Der freie Wille“) und Moritz…

  • Wickie und die starken Männer (D 2009)

    Michael Herbig („Der Schuh des Manitu“), genannt Bully, ist ein Regisseur von Format. Mit Leidenschaft und Herzblut packt er seine Projekte an und erreicht in Deutschland regelmäßig ein Millionenpublikum. Im Wege steht ihm mittlerweile aber jener Humor, den er als Comedian in der „Bully Parade“ einst zum Markenzeichen erkor. Deutlich wird dies bei „Wickie und…

  • Männersache (D 2009)

    Mario Barth polarisiert wie kaum ein anderer deutscher Bühnenkomiker. Erst recht seit dem kometenhaften Aufstieg zum Massenphänomen, dessen sensationeller Erfolg sich bereits am Weltrekord messen lässt, anlässlich einer Live-Show 70.000 Fans ins Berliner Olympiastadion gelockt zu haben. Das soll ihm erst mal einer nachmachen. Aber so sicher sich der in geschlechtlichen Verhaltensmustern bewanderte Spaßvogel auch…

  • Keinohrhasen (D 2007)

    Til Schweiger sei Dank, die deutsche Filmindustrie konnte in diesem Jahr endlich mal wieder einen richtigen Hit vorweisen. Wobei Schweiger sich und sein Werk – trotz guter Kritiken und beachtlichem Zuschauerinteresse – nicht ausreichend gewürdigt sah. Ein eigener Filmpreis sollte aus Trotz her, so zumindest pfiffen es die Vögel von den Dächern. Aber klar, der…

  • Die Welle (D 2008)

    Der Deutschen größter Alptraum ist die Wiedererrichtung des Naziregimes. Aber ist das überhaupt möglich, lässt sich unsere Demokratie und damit verbunden das Grundgesetz einfach so außer Kraft setzen? Und wie funktionieren eigentlich die Verblendung der Massen und ihre ideologische Gleichschaltung? Gymnasiallehrer Rainer Wenger (Jürgen Vogel, „Der freie Wille“), Kind der 68er-Bewegung, wagt während einer Projektwoche…

  • Wo ist Fred? (D 2006)

    Es ist mal wieder soweit. Der Zunft der deutschen Filmemacher sind wohl einmal mehr die Ideen ausgegangen – und immer wenn das passiert, dreht man am besten was? Richtig, eine romantische Komödie. Die sind leicht zusammengezimmert. Man nehme ein bis drei halbwegs große Namen, einen Grinsekatzensidekick und schreibe bei seinen Vorgängern eine Dreiecksgeschichte ab, bei…

  • Ein Freund von mir (D 2006)

    Der deutsche Film hat seit „Good Bye Lenin!“ wieder einen deutlich besseren Ruf. Und spätestens mit „Das Parfüm“ dürfte seit langem einmal wieder ein internationaler Blockbuster aus deutschen Landen kommen. Ein deutlich kleinerer, aber durchaus feiner Film strengt sich jetzt an, den guten Ruf der Branche zu festigen. „Ein Freund von mir“ glänzt mit großartigen…

  • Keine Lieder über Liebe (D 2004)

    Dass der deutsche Film hin und wieder auch einmal auf Experimente setzt, beweist der Film „Keine Lieder über Liebe“, der nicht nur wegen seiner musikalischen Begleiterscheinung durch die Hansen Band für positive Schlagzeilen sorgte. Nicht nur, dass ein Drehbuch so gut wie nicht existierte und der Film vornehmlich auf den Improvisationskünsten der Darsteller Jürgen Vogel,…

  • Nackt (D 2002)

    Das deutsche Kino krankt an akuter Ideenlosigkeit. Entweder gibt´s sperriges Kopfkino mit überwiegender Flopgarantie, bestens unterstrichen durch den fast 18 Mio. Mark teuren Supergau „Marlene“ aus dem Jahre 2000, oder ultraflache Prollkomödien im Fahrwasser erfolgversprechender amerikanischer Vorbilder. Man kann es drehen und wenden wie man will, die deutsche Filmwirtschaft tritt schlicht auf der Stelle. Zum…