John Sayles

  • The Howling – Das Tier (USA 1981)

    „You can’t tame what’s meant to be wild.“ – Der einhellige Tenor in der Kommune Joe Dante ist der Mann für hintersinnig ironischen Horror. Seine Filme spickt er mit Zitaten und Querverweisen, bevorzugt in die Zeit des klassischen Gruselfilms. Das fordert dem Genrefreund auch bei „The Howling“ einige Konzentration ab. Den Originaltitel hielt der deutsche…

  • Silver City (USA 2004)

    John Sayles ist Hollywoods unerschütterlicher Pol der Ruhe. Wo die Überbietungslogik der Blockbuster immer ausgefeiltere Effektbombardements verlangt, füllt er seine Filme mit Dialogen. Die Drehbücher schreibt er selbst. Und wenn er gerade dabei ist, erledigt er auch den Endschnitt. So war es, so bleibt es. Ganz fern ist ihm die reine Unterhaltung jedoch nicht. So…

  • Piranha (USA 1978)

    „People eat fish. Fish don´t eat people.” Die Filme von „Gremlins“-Regisseur Joe Dante zeichnen sich in der Regel durch die sattsame Vermengung von Ironie und Horror aus. Gefördert vom legendären B-Filmproduzenten Roger Corman („Carnosaurus“), wie später gleichwohl protegiert von Steven Spielberg, schuf Dante Ende der Siebziger mit „Piranha“ einen kleinen Killerfisch-Klassiker, der sich unbekümmert auf…

  • Der Horror-Alligator (USA 1980)

    Nachdem die spätere Independent-Choryphäe John Sayles („Lone Star“) mit dem Skript zu „Piranha“ (1978) einen ironischen Achtungserfolg im Spartenprogramm des tierischen Horrors verbuchen konnte, wuchsen Budget und Kreatur binnen zwei Jahren zu einem manierlichen „Horror-Alligator“ heran. Regie führte Lewis Teague, der auf gleichem Sektor auch die Stephen King-Verfilmungen „Cujo“ (1983) und „Katzenauge“ (1985) inszenieren sollte….