John McTiernan

  • Der 13te Krieger (USA 1999)

    „They are demons.“ „Their blood looks real enough.“ – Nicht die einzige zarte „Predator“-Anlehnung „Der 13te Krieger“ ist einer der größten Flops des modernen Kinos. Die nach Schätzungen mehr als 100 Millionen Dollar teure Blockbuster-Extravaganz basiert auf einem Buch von Bestseller-Autor Michael Crichton. Durch den Welterfolg von „Jurassic Park“ (1993) wurden immer mehr seiner Werke…

  • Stirb langsam (USA 1988)

    „You motherfucker, I’m gonna kill you! I’m gonna fuckin‘ cook you, and I’m gonna fucking eat you!“ – Erregt: McClane Es ist der etwas andere Weihnachtsfilm: In einem Hochhaus in Los Angeles kämpft ein New Yorker Polizist auf sich allein gestellt gegen eine Verbrecherbande, die während einer Belegschafts-Festtagsfeier Geiseln genommen hat. Aus dieser simplen Prämisse…

  • Stirb langsam – Jetzt erst recht (USA 1995)

    Nach Hochhaus und Flughafen war die Zeit für Veränderung gekommen. Ein dritter „Stirb langsam“-Teil nach bekanntem Muster wäre wohl als eindeutiges Zeichen der Ideenarmut aufgefasst worden. Also wird ganz New York zur Spielwiese für Draufgänger-Cop John McClane (Bruce Willis), der sich versoffen und verlottert auf bewährtem „Last Boy Scout“-Niveau bewegt. Der Auftakt gehört jedoch dem…

  • Predator (USA 1987)

    „Wenn es blutet, können wir es töten!“ – Dutch Es lief damals doch ein wenig besser für den Steirischen Kraftbolzen, denn vor beinahe zwei Dekaden musste sich uns Arnie noch nicht mit Volksabstimmungen zu seinen erzkonservativen Ansichten und Todesurteilen herumschlagen. Es sei denn, zweiteres war filmischer Herkunft. Sein Stern in der Traumfabrik stieg stetig und…

  • Basic – Hinter jeder Lüge eine Wahrheit (USA/CAN 2003)

    Oh wie schön ist Panama. Satte neun Jahre musste die internationale Fangemeinde des Oscar-nominierten „Pulp Fiction“-Gespannes John Travolta und Samuel L. Jackson ausharren, bis ein weiterer gemeinsamer Streifen der beiden ins Kino kommen sollte. Und diese letztjährig in „Basic“ vollzogene Zusammenkunft hätte durchaus als gelungen betrachtet werden können. Gäbe es da nicht James Vanderbilts („The…

  • Rollerball (USA/D/J 2002)

    Himmel hilf! Wieder einmal ist ein Klassiker des angestaubten Kinos der Moderne der berüchtigten Hollywood-Verwurstungs-Maschinerie zum Opfer gefallen. Der unschuldige Ideengeber heißt in diesem Falle „Rollerball“, jener von Norman Jewison gedrehte Sci-Fi-Thriller aus dem Jahre 1975. Verantwortlich für den beinahe unglaublich dämlichen Neuaufguss zeigt sich Erfolgsregisseur John McTiernan, mit Kino-Krachern wie „Stirb langsam“ oder „Predator“…