Gwyneth Paltrow

  • Mortdecai – Der Teilzeitgauner (GB 2015)

    Das Faible des Johnny Depp für skurrile Figuren ist nicht erst seit Captain Jack Sparrow hinlänglich bekannt. Schließlich war er zuvor bereits Edward mit den Scherenhänden, Ed Wood und Raoul Duke. Das Problem an der Sache: Spätestens der bitter gefloppte „Lone Ranger“ ließ Depps Leinwand-Spleens kalkuliert wirken. Es scheint längst nicht mehr um die Rolle…

  • Iron Man 3 (USA 2013)

    Wer hätte gedacht, dass der früher stets skandalumwitterte Robert Downey Jr. im neuen Jahrtausend zu einem der größten Hollywood-Stars seiner Generation reifen würde? Neben Guy Ritchies im Blockbuster-Stil aufbereiteten „Sherlock Holmes“-Filmen ist dieser Erfolg vor allem auf den Mut Marvels zurückzuführen, ihn als Hauptdarsteller in den Kinoadaptionen der „Iron Man“-Comics zu verpflichten. Zurück zahlt er…

  • Contagion (USA/UAE 2011)

    Nach Jahrhunderten gesellschaftlicher Veränderungen, technischer Innovationen und medizinischer Durchbrüche steht der Mensch der Mutation von Viren noch immer weitgehend hilflos gegenüber. Hochgradig ansteckende Infektionskrankheiten wie die Pest mögen nahezu besiegt sein, aber SARS (Schweres Akutes Atemwegssyndrom) oder Schweinegrippe (Influenza-A-Virus H1N1) haben gezeigt, dass die Bedrohung durch bzw. den Ausbruch einer weltweiten Pandemie auch mit den…

  • Iron Man 2 (USA 2010)

    Superhelden im Licht der Öffentlichkeit sind selten. Meist bleiben die Weltenretter geheime Existenzen im Schatten einer nach Hilfe schreienden Gesellschaft. Iron Man ist anders. Am Ende seines überraschend erfolgreichen Leinwandeinstandes offenbarte der narzisstische Rüstungsmagnat Tony Stark der verblüfften Presse, er sei der Ritter in strahlender High-Tech-Rüstung. Teil zwei des Comic-Spektakels knüpft nahtlos an den Vorgänger…

  • The Good Night (GB/USA 2007)

    „The Good Night“ ist, um es vorwegzunehmen, ein langweiliger Film. Auf seine Art aber muss er das sein, schließlich handelt er von einem langweiligen Leben. Nämlich dem von Gary (Martin Freeman, „Per Anhalter durch die Galaxis“), einem britischen Musiker, der sich in Amerika mit dem Komponieren von Werbejingles verdingt. Die in dokumentarischem Stil gestaltete Einleitung,…

  • Love and Other Disasters (GB/USA/F 2006)

    Ob man es nun RomCom oder Liebes-Komödie nennen will, das Genre des burlesken Herzeleids krankt an akutem Originalitätsmangel. Was aber kann man tun? Alek Keshishian („Ein genialer Freak“) schwebte offenbar ein Gestus selbstreflexiver Geisteshaltung vor, eine Hommage, die, schließlich hebt sie sich bereits durch das großzügige Verweisen auf die unzähligen Klischees vom Gros artverwandter Produktionen…

  • Sieben (USA 1995)

    Wenn von wegweisenden Filmen die Rede ist, sind jene einflussreichen Werke gemeint, die entweder ein eigenes (Sub-)Genre erschaffen oder eine neue Ära ihres Standes einläuten. Ein solches Ausnahmewerk ist David Finchers „Sieben“, der das Bild des modernen Thrillers nachhaltig veränderte. Das Erfolgsrezept heißt Trübsal. Die Stimmung ist endzeitlich, geprägt von andauernden Regengüssen, schier undurchdringlichen Bänken…

  • Iron Man (USA 2008)

    Der Trend der Superhelden geht zur Menschlichkeit. Vorbei sind die Zeiten, in denen die Streiter für das Gute allein mit übernatürlichen Kräften die Welt vor dem Kollaps bewahrten. Ohne nachvollziehbare Schwächen und die Möglichkeit der Identifikation funktioniert das Genre nicht mehr. Marvel Entertainment hat die Zeichen der Zeit erkannt. Damals in den Comics wie heute…

  • Krass – Running with Scissors (USA 2006)

    „Where would we be without our painful childhoods?“ – Dr. Finch Das Masturbatorium des Dr. Finch ist einen Lacher wert. Dieser an sein Sprechzimmer angrenzende Raum dient dem Psychiater als Rückzugsort zur Selbstbefriedigung. Denn, so erzählt er seinen Patienten, das Alter mag unbarmherzig fortschreiten, doch ist er noch immer ein Mann. Einer mit Gelüsten. Dass…

  • Sky Captain and the World of Tomorrow (USA/GB/I 2004)

    Die Wege Hollywoods sind unergründbar. Dies belegt auch die Geschichte des ehemaligen Kunststudenten Kerry Conran, der über mehrere Jahre hinweg am heimischen Computer aus generierten Bildern eine sechsminütige Science-Fiction-Sequenz kreierte. Diese hinterließ bei einigen Investoren – darunter „Grüne Tomaten“-Regisseur Jon Avnet – einen derart bleibenden Eindruck, dass sie Conran bescheidene 70 Millionen Dollar zur Verfügung…

  • Austin Powers in Goldständer (USA 2002)

    Eigenen Aussagen Zufolge litt Komödien-Star Mike Myers lange unter einem hausgemachten Vaterkomplex. Dabei vertrat er die Auffassung, er müsse es seinem mittlerweile verstorbenen Erzeuger Eric in Bezug auf sein komödiantisches Wirken einfach zu jeder Zeit Recht machen und sich permanent beweisen. Diese Zwänge bzw. Erfahrungen fanden letztendlich Verwendung im Drehbuch zum neuesten Streich von Myers…

  • The Royal Tenenbaums (USA 2001)

    Regisseur Wes Anderson und Darsteller Owen Wilson sind zurück! Nach Andersons Regiedebüt „Bottle Rocket“ (1996) und seinem hochgelobten Meisterstück „Rushmore“ (1998) folgt mit „The Royal Tenenbaums“ nun ihre dritte Zusammenarbeit. Bei der zeigen sich die beiden auch für das Oscar-nominierte Drehbuch verantwortlich. Die Geschichte rankt sich um Royal Tenenbaum (Gene Hackman) und seine neurotische Sippschaft,…

  • Schwer verliebt (USA/D 2001)

    Bobby und Peter Farrelly standen bisher für sinnfreie, dabei aber durchaus spaßigen Holzhammer-Humor, der das Niveau gern mal gen Nullpunkt senkt. Als Beispiel soll hier mal „Dumm & Dümmer“ oder „Ich, beide und sie“ genannt werden. Dass sie aber auch anders können, zeigen sie mit „Schwer verliebt“. In diesem spielt Jack Black in seiner unnachahmlichen…