Franka Potente

  • American Horror Story: Asylum (Season 2) (USA 2012)

    „Mental illness is the fashionable explanation for sin.“ – Sister Jude Das Konzept der Horror-Reihe „American Horror Story“ sieht mit jeder Staffel eine Neuerfindung vor. Über 12 Episoden wird dabei stets eine eigenständige, in sich (weitgehend) geschlossene Geschichte erzählt. Gleich bleibt lediglich die Besetzung, aus der in Staffel eins die zweifache Oscar-Preisträgerin Jessica Lange („Blue…

  • Shanghai (USA 2010)

    Nach Städten benannte Filmwerke sind meist entweder eine Liebeserklärung an die jeweilige Metropole oder aber Aufhänger großer Gefühle in Zeiten von Krieg und Umbruch. Mikael Håfströms „Shanghai“ ist – in zarter Anlehnung an „Casablanca“ – ein Vertreter der zweiten Kategorie. Das von Hossein Amini („Drive“) verfasste Drehbuch taucht ein ins ausgehende Jahr 1941 und zeigt…

  • Anatomie (D 2000)

    Es dauerte bis zur zweiten großen Welle des Slasherfilms, ehe sich auch deutsche Filmemacher für das Genre der psychotischen Mörder zu interessieren begannen. Der größte und zugleich einzige Kinoerfolg blieb dabei „Anatomie“ vorbehalten, den der Österreicher Stefan Ruzowitzky („Die Fälscher“) als medizinischen Thriller mit Horroranleihen aufzog. Den klassischen amerikanischen Wurzeln will die Geschichte um Anti-Hippokraten…

  • Che: Guerilla (USA/F/E 2008)

    Der Abschied einer Ikone: Mit „Che: Guerilla“ setzt Steven Soderbergh sein emotionslos distanziertes Portrait des ewigen Freiheitskämpfers Ernesto „Che“ Guevara fort. Wiederum basierend auf Tagebuchaufzeichnungen des argentinischen Arztes, skizziert der abschließende zweite Teil des überlangen Revolutionsmosaiks dessen Versagen. Bereits der erste Film konzentrierte sich auf Einblicke in den umstürzlerischen Alltag und verzichtete auf die Vorgabe…

  • Elementarteilchen (D 2006)

    Den Kundigen von Michel Houellebecqs Roman „Elementarteilchen“ dürfte Oskar Roehlers Verfilmung Kopfzerbrechen bereiten. Die deutsche Adaption bedient sich einer der französischen Vorlage ebenbürtigen Radikalität – wenn auch im Hinblick auf die Konventionalisierung. Der Film zum Buch ist eine zum Teil sehr freie Interpretation der pornografischen Geschlechterphilosophie, die ungeachtet dramaturgischer Zielvorgaben des Kinos aber reibungslos funktioniert….

  • Creep (GB/D 2004)

    Deutschland hat nicht so viele Stars in Hollywood, auch wenn die heimische Presselandschaft gern jeden als solchen bezeichnet, der nur mal in einer drittklassigen TV-Verfilmung mitgewirkt hat. Udo Kier („Blade“) und Jürgen Prochnow („Replacement Killers“) sind trotz etlicher kleinerer Auftritte definitiv nicht als internationale Stars zu werten, denn der Großteil des filmischen Schaffens dieser alten…

  • Die Bourne Verschwörung (USA/D 2004)

    Zwei Jahre, nachdem der ehemalige CIA-Agent Jason Bourne (Matt Damon) beinahe von seinem alten Arbeitgeber aus dem Weg geräumt wurde und nur unter tatkräftiger Mithilfe von Marie (Franka Potente) aus der Geschichte herauskam, leben er und seine Freundin fernab von Europa und den damaligen Geschehnissen auf einer Südseeinsel. Doch auch nach dieser Zeit kommt er…

  • Die Bourne Identität (USA/D/CZ 2002)

    Neben zwei Kugeln im Körper und einer Bankverbindung an seiner Hüfte gibt es nichts, was den jungen Mann (Matt Damon), der einem Fischkutter in stürmischer See halbtot ins Netz geht, seiner Vergangenheit näher bringt. Erinnern kann er sich an nichts und niemanden. Die Bankverbindung aber führt ihn, nachdem er sich von seinen Verletzungen erholt hat,…

  • Anatomie 2 (D 2003)

    Fortsetzungen gehören in Hollywood nicht erst seit gestern zum guten Ton. Umso erstaunlicher erscheint, dass deutschen Produzenten diese Art von Kommerzkontinuität kaum geläufig zu sein scheint. So musste Columbia in Übersee höchstselbst einschreiten, um die Partner im alten Europa auf die wirtschaftliche Notwendigkeit einer Fortsetzung des international respektabel erfolgreichen Slasher-Thrillers „Anatomie“ aufmerksam zu machen. Und…

  • Blow (USA 2001)

    Die Verfilmung der wahren Geschichte eines der größten Drogendealer in der Geschichte Amerikas sollte Ted Demmes („No Panic – Gute Geiseln sind selten“) endgültiger Hollywood-Durchbruch werden. Allerdings wurde der Film zum Vermächtnis des Regisseurs, der am 14. Januar dieses Jahres mit nur 38 Jahren an einem Herzinfarkt starb. „Blow“ erzählt das Leben des George Jung…