Dracula

  • Dracula Untold (USA 2014)

    „Men don’t fear swords. They fear monsters.“ – Furchtlos: Vlad Die Filmhistorie ist voll von Geschichten um den Vampirfürsten Dracula. Dass die Legende auf den Karpartenkrieger Vlad Drăculea, genannt „Der Pfähler“, zurückgeht, der im 15. Jahrhundert gegen die Türken kämpfte, greifen nur die wenigsten Verfilmungen der durch ihn inspirierten Schauergeschichte von Bram Stoker auf. Das…

  • Dario Argentos Dracula (I/F/E 2012)

    Früher galt Dario Argento als Visionär, als kunstvoller Meister des Horrorfilms. Werke wie „Suspiria“ (1977) begeistern bis heute und sein Euro-Cut von „Zombie – Dawn of the Dead“ (1978) trug maßgeblich zum Kultstatus von George A. Romeros Splatter-Klassiker in der alten Welt bei. Doch Argento ist seit langem außer Form und dreht bestenfalls mittelmäßige („Giallo“),…

  • Dracula: Neues vom Vampirfürsten in Kino und Videothek

    Die Zeitlosigkeit der klassischen Schauergestalt Dracula wird auch im neuen Jahrtausend immer wieder unter Beweis gestellt. Als Beleg dieser Theorie bringt Gary Evans am 2. Oktober 2014 „Dracula Untold“ ins Kino und erzählt die Geschichte des Grafen Vlad III. (gespielt von Luke Evans), der sich im kriegerischen Mittelalter mit dunklen Mächten einlässt und zum Vampir…

  • Dracula vs. Frankenstein (USA 1971)

    Vergesst „Freddy vs. Jason“, „Alien vs. Predator“ und erst recht „The People vs. Larry Flint“! Denn den wahren Zweikampf der Giganten gibt es in „Dracula vs. Frankenstein“ zu bestaunen. Und Staunen ist das richtige Wort, gilt es sich ob dieser unsäglich schlechten Trash-Granate doch ein ums andere Mal verdutzt die Äuglein zu reiben. Ein Hingucker…

  • Dracula Saga (E 1972)

    Das Voiceover kündet vom drohenden Aussterben der Vampire. Dracula und seine aristokratische Sippe scheinen zwar noch imstande, den Lebenden das Blut auszusaugen und ihre Opfer selbst in Geschöpfe der Nacht zu verwandeln. Die eigene, die reine Blutlinie aber bringt keinen vorzeigbaren Nachwuchs mehr in die Welt. Wen es nach einem Beweis verlangt, der ergötze sich…

  • Dracula braucht frisches Blut (GB 1973)

    Der Fall des Studios Hammer: In „Dracula braucht frisches Blut“ passt selbst der deutsche Titel (im Original lautet er „Satanic Rites of Dracula“) zum ganzheitlichen Scheitern. Denn mitnichten dürstet es den klassischen, wiederum von Christopher Lee („Der Mann mit dem goldenen Colt“) verkörperten Karpaten-Grafen nach dem Lebenssaft der Sterblichen. Auf der Agenda des offenkundig wahnsinnigen…

  • Dracula – Tot aber glücklich (USA/F 1995)

    Mel Brooks persiflierte erfolgreich „Vertigo“, „Frankenstein“ und „Star Wars“. Doch bereits mit der müden „Robin Hood“-Verulke „Helden in Strumpfhosen“ bewies der Kult-Komiker die Überflüssigkeit mancher Filmparodie. Den Tiefpunkt durchschritt der Meister des modernen Slapsticks allerdings mit der lausigen Anti-Burleske „Dracula – Tot aber glücklich“, die ungelenk und fahrlässig unkomisch Coppolas opulente Verfilmung des Stoffes auf…

  • Dracula (GB 1958)

    Einen ihrer größten Erfolge feierten die britischen Hammer-Studios mit der Neuverfilmung von Bram Stokers „Dracula“. Diese verzichtete weitgehend auf den romantischen Unterton der klassischen Vampir-Darstellung Bela Lugosis und bediente sich stattdessen der Bedrohlichkeit von Murnaus „Nosferatu“. Wenn der fast zwei Meter messende Christopher Lee („Schlag zwölf in London“), der als wortkarger Blutsaugerfürst seinen Durchbruch feierte,…

  • Dracula (USA 1931)

    Das harte Los eines Gruselstars: Der 1882 in Lugosch (damals Österreich-Ungarn, heute Rumänien) geborene Bela Lugosi war mit Leib und Seele dem Horrorfilm verhaftet. Als er 1931 mit seiner Interpretation Draculas Kinogeschichte schrieb, konnte er bereits auf einen langjährigen Werdegang als Kino- und Theatermime verweisen. In Schwung kam seine Karriere jedoch erst, als er 1921…

  • Andy Warhol´s Dracula (F/I 1974)

    „The blood of these whores is killing me.“ – Dracula Als eine zentrale Figur der Pop-Art wurde Andy Warhol zur Legende. Neben der Malerei betätigte er sich als Graphiker, Skulpteur, Autor und experimenteller Filmemacher. In den Siebzigern öffnete er sich dem Kommerz, was sich auch in den exploitativen B-Movies niederschlug, die Paul Morrissey („Flesh“, „Trash“,…

  • Draculas Hexenjagd (GB 1971)

    Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse sucht der lüsterne Blutsauger heim. So oder so ähnlich will es die naive Gruselwelt der britischen Hammer-Studios, wo über Jahrzehnte Vampire und andere Spukgestalten ihr Unwesen trieben. Ein später Beitrag ist „Twins of Evil“, dessen deutscher Titel „Draculas Hexenjagd“ wohl eher dem Bestreben geschuldet blieb, an die großen…

  • Dracula III: Legacy (USA/RO 2005)

    „Ascension“, die Fortsetzung zur Wes Craven-Präsentation „Dracula 2000“ endete mit Kintopp. Pater Uffizi (Jason Scott Lee, „Dragon – Die Bruce Lee Story“) wurde durch einen Biss des wiedererweckten Dracula infiziert und Elizabeth (Diane Nea, „Law & Order: SVU“), Freundin des involvierten Studenten Luke (Jason London, „Carrie 2“) vom Finsterling verschleppt. „Legacy“, dritter Teil der Saga,…

  • Dracula II: Ascension (USA/RO 2003)

    Es erscheint wenig durchdacht, einen Film bereits auf dem Verleihcover mit den doppeldeutigen Lettern „Die grausame Fortsetzung von…“ propagieren zu wollen. Handelt es sich dabei überdies um den ohnehin vermeidbaren Aufguss des klapprigen B-Movie-Gruslers „Dracula 2000″, verwandelt sich ein jeder gutgemeinter Slogan unverzüglich in leicht entflammbaren Trash-Tenor. Kult-Regisseur Wes Craven, der seinen guten Namen bedauerlicherweise…

  • Van Helsing (USA 2004)

    Dass die angestaubten Kinomonstrositäten der Vergangenheit auch in der Ära von CGI und Megapixeln noch immer ihren höchsteigenen Charme versprühen, bewies Regisseur und Skriptschreiber Stephen Sommers bereits mit seiner gleich zweifach zelebrierten Reinkarnation von „Die Mumie“. Der bandagierte Unhold bescherte den Universal-Studios eine wahrhaft eindrucksvolle kommerzielle Ausbeute von mehr als 850 Millionen US-Dollar. Warum also…

  • Dracula und seine Bräute (GB 1960)

    Die junge Lehrerin Marianne Danielle (Yvonne Monlaur, „Rechnung – eiskalt serviert“) ist auf dem Weg nach Badstein, um dort einen neuen Job anzutreten. Da der Weg sehr lang ist, übernachtet sie auf Schloss Meinster, wo die alte Baronin Meinster (Martita Hunt, „Anastasia“), ihre alte Dienerin und ihr Sohn, der angeblich geistesgestört ist, wohnen. Marianne ist…