Dina Meyer

  • Crazy Eights (USA 2006)

    Die nicht in Frieden ruhenden Geister der Vergangenheit sind im Horrorfilm ein beliebtes Thema. Hollywood prägte diese Sparte durch klassische Haunted House-Schauergeschichten wie „Das Haus auf dem Geisterhügel“ oder „Bis das Blut gefriert“. Neuen Drive erhielt das Sub-Genre durch Japans rachsüchtige Leichen, die mit „The Ring“ und „Ju-On“ weit mehr inspirierten als eine Fülle (meist)…

  • Vernetzt – Johnny Mnemonic (USA 1995)

    Aus dem Katalog kinematographischer „No Go Areas“: Ob seiner mangelnden Qualität fast schon berüchtigt ist „Vernetzt – Johnny Mnemonic”, der zweite Langfilm von Videoclip-Regisseur und Konzeptkünstler Robert Longo („Arena Brains“). Der geht auf eine Kurzgeschichte von William Gibson („Neuromancer“) zurück, der seine Schöpfung gleich selbst auf Drehbuchumfang walzte. Doch egal wie flach sich der teils…

  • Starship Troopers (USA 1997)

    „Kill everything with more than two legs.“ Paul Verhoeven ist ein Mann der Kontroversen. Über seine Filme wird gesprochen und diskutiert, entweder weil man mit seinem Verständnis von Gewalt nicht zurechtkommt („Total Recall“, „RoboCop“) oder aber weil sie schon so schlecht sind, dass sie wiederum fast Kultstatus genießen („Showgirls“). Für Diskussionsstoff sorgten auch seine „Starship…

  • Saw III (USA 2006)

    „Stirb langsam“ einmal anders. Im buchstäblichen Sinne. Jigsaw (Tobin Bell, „In the Line of Fire“) ist der Kinopsychopath mit dem makabren Spieltrieb. Aber seine Zeit läuft ab. Der Tumor in seinem Kopf tötet ihn. Vor dem unausweichlichen Ende will er einen letzten perfiden Test menschlicher Willenskraft in die Tat umsetzen. Seine Assistentin Amanda (Shawnee Smith,…

  • Saw II (USA 2005)

    „Some people are so ungrateful to be alive, but not you… not anymore.” – Jigsaw Je überraschender der Erfolg in Hollywood eintritt, desto größer wiegt die Gefahr des konzeptionellen Ausverkaufs. Mit „Saw“ legten James Wan und Leigh Whannell 2004 einen originellen Low-Budget-Thriller vor, der Kritiker und Publikum gleichermaßen zu Lobeshymnen hinriss. Nur ein Jahr später…

  • Bats – Fliegende Teufel (USA 1999)

    Kurz vor dem Millennium probierte man es in Hollywood wieder mit der Reanimierung des Tier-Horrorfilms. In Anlehnung an die B-Movies der fünfziger bis siebziger Jahre hielt in Louis Morneaus „Bats“ die Fledermaus tödlichen Einzug. Morneau hatte mit dem Underground-Thriller „Retroactive“ (1997) Talent bewiesen und sich für die Inszenierung auf großer Leinwand prädestiniert. Doch trotz kompetenter…

  • Saw (USA/AUS 2004)

    Ein kalter, dreckiger, verlassener Kellerraum und zwei angekettete Männer. So beginnt der in den Staaten recht erfolgreiche Horror-Serienkiller-Schocker „Saw“, der auch hierzulande recht ordentlich abgefeiert wird und von seinem Verleih mal eben so großspurig als potenzielle Steigerung von „Sieben“ angesehen wird. Diese beiden angeketteten Männer sind zum einen der Arzt Dr. Lawrence Gordon (Carey Elwes)…

  • D-Tox – Im Auge der Angst (USA 2002)

    Dass der strauchelnde Action-Superstar Sylvester Stallone seinen Zenit nicht erst gestern überschritten hat, ist hinlänglich bekannt. Ebenso die Tatsache, dass der in die Jahre gekommene, heute 55-jährige Genre-Haudegen vergangener Tage seit knapp 10 Jahren alles dafür tut, den absteigenden Ast seiner Karriere vorsätzlich und vorzeitlich vom Baum der Traumfabrik Hollywood abzusägen. Letztendlich gelungen sein dürfte…