Dennis Hopper

  • Waterworld (Ulysses Cut) (USA 1995)

    „Nothing’s free in Waterworld.“ – der Mariner Ein Film, ein Millionengrab: Als „Waterworld“ 1995 in den US-Kinos startete, ging es den Verantwortlichen beim produzierenden Studio Universal bereits nur noch um finanzielle Schadensbegrenzung. Nur war das Fiasko des Endzeit-Blockbusters, dessen Budget schlussendlich die Marke von 175 Millionen Dollar sprengte, nicht mehr abzuwenden. Der Verlust erwies sich…

  • Space Truckers (USA/IRL 1996)

    „If I had an anus, I would probably soil myself.“ – Captain Macanudo Ambitioniert waren die Werke Stuart Gordons immer. Als Regisseur und Produzent blieb er jedoch dem B-Metier verpflichtet, dem er Klassiker wie „Re-Animator“ (1985) oder „From Beyond“ (1986) bescherte. Breite Publikumskreise erreichte der 2020 verstorbene Filmemacher nur selten. Eine Ausnahme markiert „Fortress –…

  • Das Osterman Weekend (USA 1983)

    Der Ruf Sam Peckinpahs ist legendär. Egal ob im Suff oder auf Drogen, der 1984 verstorbene und ob seiner cholerischen Ausbrüche gefürchtete Regisseur, der die Ästhetik des modernen Actionfilms prägte wie kaum ein zweiter, blieb für die Produzenten immer ein Risiko. Mit ihnen stritt er inbrünstig und oft unsachlich um das Recht des Endschnitts, das…

  • Swing Vote – Die beste Wahl (USA 2008)

    Die Wahlschlacht um das Weiße Haus musste man im vergangenen Jahr einfach verfolgen, ein Vorbeikommen war schier unmöglich. Dank des schon fast als Hohepriester gefeierten Barack Obama gab es auch mal wieder eine deutlich höhere Wahlbeteiligung, vor allem aber kein umstrittenes Hin- und Her wie Anno 2000 in Florida. Damals waren es ein paar tausend…

  • True Romance (USA 1993)

    „Do I look like a beautiful blonde with big tits and an ass that tastes like French vanilla ice cream?” – Clarence Das muss Liebe sein: Clarence (Christian Slater, „Broken Arrow“), verträumter Clerk eines Comicladens, geht wie jedes Jahr an seinem Geburtstag ins Kino. Allein. Seine lustvoll geschwungenen Reden darüber, dass er, natürlich nur wenn…

  • Waterworld (USA 1995)

    Grundlegend ist „Waterworld“ ein richtig bescheuerter Film. Szenario, Ausstattung und Figuren sind ein kompletter Raubbau an „Mad Max 2“. Nur spielt die Geschichte des endzeitlichen Helden wider Willen statt in der grenzenlosen Wüste auf den Ozeanen der überfluteten Erde. Mit dem Schmelzen der Polkappen war die Menschheit dem Untergang geweiht. Die Kontinente versanken, die Überlebenden…

  • The Crow: Wicked Prayer (USA 2005)

    „The Crow“ ist ein moderner Klassiker des Actionkinos. Auf die Nachfolger trifft dies nicht zu. Wo Part zwei zumindest noch in optischer Hinsicht überzeugte, war Aufguss Nummer drei nur mehr ein B-Movie ohne Eigenimpulse. Mit dem Folgeteil „Wicked Prayer“ wird der Gipfel der Unverschämtheit erklommen. Der überflüssigste und hoffentlich letzte Nachklapp einer Reihe, deren brillantes…

  • House of 9 (GB/D/F/RO 2005)

    „Easy Rider“ Dennis Hopper fristet das Ende einer bewegten Karriere im Niemandsland des B-Movies. Früh manövrierte sich der Prophet des New Hollywood durch Alkohol- und Drogenexzesse ins Abseits. Mit relativer Lustlosigkeit absolviert er seitdem den Großteil seiner Engagements. Brillantes Aufblitzen wie in David Lynchs „Blue Velvet“ weist eher Seltenheitswert auf. Der britische Thriller „House of…

  • Hoboken Hollow (USA 2005)

    Gern rühmen sich Horrorfilme mit der Basis realer Ereignisse. Die Behaftung barbarischer Gräueltaten im Schatten der alltäglichen Wirklichkeit schockiert. Der Mensch als Bestie übt eine weit erschreckendere Wirkung auf das Unterbewusstsein des Publikums aus, als die offenkundig fantasiegeborene Monstrosität. Glen Stephens „Hoboken Hollow“ basiert auf Tonbandaufnahmen, die in der Vergangenheit auf einer Ranch im Westen…

  • Land of the Dead (USA/CDN/F 2005)

    Mit „Day of the Dead“ (1985) vollendete George A. Romero seine infernalische Untoten-Trilogie, die 1968 mit „Night of the Living Dead“ begann und zehn Jahre später mit „Dawn of the Dead“ ihre Klimax erklomm. Nun, zwanzig Jahre später, spinnt der Meister seine apokalyptische Saga weiter und injiziert dem Genre mit „Land of the Dead“ abermals…

  • Ticker (USA 2001)

    Neben dem mäßigen Comeback-Versuch „Exit Wounds“ erscheint in diesem Monat ein weiterer Film mit Nicht-Schauspieler Steven Seagal. Doch wurde jener „Ticker“ noch vor Warners Versuch gedreht, das in niederste Action-Gefilde abgedriftete Handkanten-Kotlett zu reanimieren. Im neuesten Streich von „Ausname-Regisseur“ Albert Pyun, seines Zeichens verantwortlich für krude Machwerke wie „Nemesis“ oder  „Cyborg“ mimt Seagal einen Bombenexperten,…