David Warner

  • Steiner – Das Eiserne Kreuz (D/GB 1977)

    „The German soldier no longer has any ideals. He’s not fighting for the culture of the West, not for one form of government that he wants, and not for the stinking party. He’s fighting for his life. God bless him.“ – Oberst Brandt Kriegsfilme aus deutscher Perspektive sind selten. Meist genügen die Wehrmachtstruppen als klassische…

  • Scream 2 (USA 1997)

    „It’s happening again, isn’t it?” – Gale Weathers Nach dem Sensationserfolg von „Scream“ wurde der (Teen-)Slasher plötzlich wieder salonfähig. Wes Craven, der mit „Last House on the Left“, „The Hills have Eyes“ und allen voran „Nightmare on Elm Street“ (Underground-)Kinogeschichte geschrieben hatte, gelang das Kunststück, mit der ironischen Durchleuchtung des Schlitzerfilms ein Massenpublikum in die…

  • Waxwork – Reise zurück in der Zeit (USA/GB 1988)

    Es gibt sie noch, die großen kleinen Filme, die B-Kuriositäten, die den Geist klassischer Schauergeschichten in die Moderne tragen. So buchstäblich geschehen bei „Waxwork“, Anthony Hickox´ („Hellraiser III“) knietiefer Verbeugung vor den namhaften Spukgestalten aus Literatur und Kino. Nebenbei wird auch „House of Wax“, im Deutschen dem „Kabinett des Professor Bondi“ (1953), Tribut gezollt, in…

  • Freibeuter des Todes (USA 1980)

    Manch großer Schauspieler hat Filme im Repertoire, die ihn in wenig rühmlichem Licht erstrahlen lassen. Erste Gehversuche sind dabei zu vernachlässigen, denn egal ob Billighorror oder Sexposse, sie waren jung und brauchten das Geld. Auch die Torheiten des Alters sind durch oft chronische Unterbeschäftigung gnädig zu übersehen. Nein, am schwersten wiegen solche Kapriolen, die sich…

  • Tron (USA 1982)

    Sagt ein Programm zum anderen: „Glaubst du an deinen User?“ Damit willkommen in der Welt von „Tron“, Disneys Vorstoß ins Zeitalter der computergenerierten Bilder. Nach heutigem Maßstab wirkt das wie Pixelklump in rot und blau, bedeutete zu Beginn der Achtziger jedoch einen tricktechnischen Quantensprung. Autor und Regisseur Steven Lisberger („Slipstream“) vermischt Animationen mit Realaufnahmen, beruft…

  • Straw Dogs – Wer Gewalt sät (GB 1971)

    Sam Peckinpah, berüchtigt für gewaltstrotzende Kinopoesie und üppige Alkohol- wie Drogenexzesse, erlangte durch das Westerngenre Bekanntheit. „The Wild Bunch“ (1968) setzte Maßstäbe in Sachen Blutgehalt, „Pat Garrett jagt Billy the Kid“ (1973) bedeutete die Entmystifizierung der lange heiligen Filmgattung. Das ungewöhnlichste, gleichwohl umstrittenste Projekt seiner Karriere beging Peckinpah mit der Verfilmung des Romans „The Siege…

  • Planet der Affen (USA 2001)

    Wenn Klassiker nach etlicher Zeit eine Wiedergeburt erfahren, kommt meist wenig Brauchbares (siehe „Psycho“) heraus. Ähnliches durfte auch erwartet werden, als für einen neuen Film um den „Planet der Affen“ vor ein paar Jahren Namen wie James Cameron oder Arnold Schwarzenegger gehandelt wurden. In Tim Burton („Sleepy Hollow“) fand man aber sicherlich die einzig in…