David Arquette

  • Bone Tomahawk (USA 2015)

    Bei Menschenfressern im Western-Ambiente durfte man bisher vorrangig an Antonia Birds „Ravenous“ (1999) denken, in dem Robert Carlyle und Guy Pearce nachhaltig die Veganer-Front stärkten. Die Ankündigung von „Bone Tomahawk“ ließ einen ähnlich entarteten Genre-Mix erwarten. Nur dachte Regie-Debütant, Autor und Komponist S. Craig Zahler nicht im Traum daran, der Exploitation-Klientel ein simples „Cowboys vs….

  • Buffy – Der Vampir-Killer (USA 1992)

    „I can’t believe I’m in a graveyard with a strange man, hunting for vampires on a school night… Ew.“ – Fügt sich nur widerwillig in die Vorsehung: Buffy Dass manche Unterhaltungsformeln nicht gleich beim ersten Versuch fruchten, belegt Vampirjägerin Buffy. Die nämlich hatte ihre Feuertaufe bereits fünf Jahre vor der erfolgreichen (und wesentlich gelungeneren) TV-Serie…

  • Scream 4 (USA 2011)

    „This isn’t a comedy, it’s a horror film. People live, people die and you better start running!“ – Ghostface is back! Beim Film sind aller guten Dinge nur so lange drei, bis das Gesetz der Fortsetzung nach einem vierten Teil verlangt. Bei Wes Cravens längst zum modernen Klassiker gereiftem Slasher-Revival „Scream“ brauchte es dazu allerdings…

  • Scream 3 (USA 2000)

    Mit „Scream 3“ wollte Wes Craven („Nightmare on Elm Street“) der von ihm eingeleiteten Renaissance des Slasherfilms einen krönenden Abschluss bescheren. Nur leider schickte er sich mit der zweiten Fortsetzung des Sensationserfolgs an das Regelwerk des Genres neu zu definieren. Per Videobotschaft darf der in Part zwei getötete Kinofreak Randy (Jamie Kennedy) posthum die veränderten…

  • Scream 2 (USA 1997)

    „It’s happening again, isn’t it?” – Gale Weathers Nach dem Sensationserfolg von „Scream“ wurde der (Teen-)Slasher plötzlich wieder salonfähig. Wes Craven, der mit „Last House on the Left“, „The Hills have Eyes“ und allen voran „Nightmare on Elm Street“ (Underground-)Kinogeschichte geschrieben hatte, gelang das Kunststück, mit der ironischen Durchleuchtung des Schlitzerfilms ein Massenpublikum in die…

  • Scream – Schrei! (USA 1996)

    Die Renaissance des Slasherfilms heißt „Scream“. Mit der cleveren Hommage an „Halloween“ und Co. löste Kultregisseur Wes Craven („Nightmare on Elm Street“) einen neuen Boom kostengünstiger Mainstream-Produktionen aus, in denen die Barbies und Kens der MTV-Generation von wahnsinnigen Serienkillern massakriert wurden, mehr noch bis heute werden. Die ironische Verknüpfung von Klischees und Reminiszenzen, beruhend auf…

  • Never Die Alone (USA 2004)

    „This is not a rap video or a Quentin Tarantino movie. This is real life, your life.” Bis zu seinem gewaltsamen Tod 1974 veröffentlichte der afroamerikanische Autor Donald Goines 18 Romane und etablierte sich als einer der meist gelesensten schwarzen Autoren seiner Zeit. Drei Jahrzehnte nach dessen Ableben entstand unter der Regie von Ernest Dickerson…

  • Ravenous – Friss oder stirb (USA/UK/CZ 1999)

    Du bist, was Du isst… Trifft ein Film den Nerv des anvisierten Publikums absolut unvorbereitet, so ist ein kommerzieller Misserfolg zumeist unweigerlich vorprogrammiert. Greift ein solches Machwerk obendrein auf das Tabuthema Kannibalismus zurück, schmückt leichter Hand Historiendrama mit bluttriefendem Horrorfilm und lässt diese morbide Symbiose unverhohlen in einer Bilderflut geradezu belustigender Perversion erstrahlen, sind erhitzte…

  • Arac Attack – Angriff der achtbeinen Monster (USA 2002)

    In den 50er Jahren war es in Hollywood angesagt, den Ängsten vor Atomkrieg und Wissenschaftswahn in Form von B-Movies über mutierte Krabbeltiere Ausdruck zu verleihen. Geprägt wurde diese stilbildende Epoche phantasievoller Filmkunst vor allem durch Gordon Douglas „Them!“ (1954) und Jack Arnolds „Tarantula“ (1957), beide durch ihre unverwechselbare Schaffenskraft und den Charme ihrer damals herausragenden…

  • Crime is King – 3000 Miles to Graceland (USA 2001)

    The King is dead… Long live the King! „Crime is King“. Frei nach dieser Devise planen die Gangster Michael (Kurt Russell, „Tombstone“), Murphy (Kevin Costner, „Bodyguard“), Hanson (Christian Slater, „True Romance“), Gus (David Arquette, „Arac Attack“) und Franklin (Bokeem Woodbine, „Octalus“) im Rahmen eines internationalen Elvis-Contests in Las Vegas das Hotel-Casino Riviera auszurauben – natürlich…