Daniel Quinn

  • Scanner Cop (CAN/D 1994)

    Den „Scanners“ folgte der „Scanner Cop“. Sicher, David Cronenbergs 1981 realisierte Idee der telekinetisch begabten Übermenschen war zu originell, um sie nicht auszuweiten. Doch nach zwei soliden bis mäßigen Fortsetzungen (beide 1991) war der Drops gelutscht. Zumindest, bis Pierre David, Produzent der Trilogie (und Cronenbergs „Videodrome“), das Thema anno 1994 ins Metier des B-Actioners transferierte…

  • Spiders 2 (USA 2001)

    „Spiders 2“ verbindet mit seinem Vorgänger nur Titel und Thema. Das erscheint löblich ,war „Spiders“ (2000) doch nicht mehr als Video-Trash mit schwindendem Unterhaltungswert. Teil zwei verlagert das Geschehen von der Militärbasis auf ein Frachtschiff. Und siehe da, der anspruchslose Filmfreund wird auf hoher See ein Quäntchen besser bedient, mit mehr Spinnen, mehr Blut und…

  • Extreme Justice (USA 1993)

    Die Karriere des Lou Diamond Phillips begann vielversprechend. Mit „Young Guns“ (1988) und „Renegades“ (1989) wurde der philippinischstämmige Schauspieler einem breiten Publikum bekannt. Anfang der Neunziger wurden Phillips Kinoauftritte rarer und er etablierte sich auf dem Sektor des B-Movies als feste Instanz. Einer der bekanntesten und besten Filme dieser Schaffensperiode ist der brutale Action-Reißer „Extreme…

  • The Last Outlaw (USA 1993)

    Warum das Rad neu erfinden, wenn man auch das Auto des Nachbarn stibitzen kann! So oder so ähnlich könnten auch die Hirnwindungen von Drehbuchautor Eric Red („Body Parts“) argumentiert haben, als sie die Idee für den spröden TV-Western „The Last Outlaw“ ersponnen. Denn das prominent besetzte Vehikel goutiert sich schamlos am Gedenken nonkonformer Pferdeopern eines…