Bill Pullman

  • Independence Day: Wiederkehr (USA 2016)

    „Time to kick some serious alien ass.“ – Dr. Okun Die Aliens sind zurück. Nach ihrer Niederlage am US-amerikanischen Unabhängigkeitstag 1996 haben sich die wie Wanderheuschrecken über Planeten, Rohstoffe und Zivilisationen herfallenden Aggressoren in die Tiefen des Weltraums zurückgezogen. Für die Menschheit stand fest, dass sie eines Tages wiederkehren würden. Exakt 20 Jahre später ist…

  • Independence Day (USA 1996)

    „They’re like locusts. They’re moving from planet to planet… their whole civilization. After they’ve consumed every natural resource they move on – and we’re next. Nuke ‚em. Let’s nuke the bastards!“ – Kämpferisch: Präsident Whitmore Zwei Dinge haben „Schwaben-Spielberg“ Roland Emmerich in den Neunzigern in Hollywoods Top-Liga katapultiert. Da wäre zunächst sein professionelles Arbeits-Ethos, das…

  • The Equalizer (USA 2014)

    „What do you see when you look at me?“ – Unscheinbar: Robert McCall Der brutale Aufstand der Wutbürger hat im US-Kino eine lange Tradition. Als Blaupause des Selbstjustizfilms dient bis heute der umstrittene Klassiker „Death Wish“ (1974), in dem Charles Bronson rot sah und das Gesetz in die eigenen Hände nahm. Geändert hat sich seitdem…

  • The Serpent and the Rainbow – Die Schlange im Regenbogen (USA 1988)

    Die Vielseitigkeit von Horror-Ikone Wes Craven („A Nightmare on Elm Street“) lässt sich beispielhaft an der Zeitspanne von 1988 bis 1991 belegen. In dieser Phase drehte er drei Filme, die, gemessen an der Spielart des modernen Schreckens, unterschiedlicher kaum sein könnten. Deren erster ist „The Serpent and the Rainbow“, ein schwarzmagischer Thriller mit klassischem Schockpotenzial….

  • You Kill Me (USA 2007)

    Mit Frank geht es bergab. Er hängt schon zum Frühstück an der Flasche und stürzt den Hochprozentigen wie Wasser hinunter. Warum er so wurde wie er ist, kann der Sohn eines polnischen Einwanderers vermutlich selbst nicht erklären. An seinem Job jedenfalls liegt es nicht, den erfüllt er gewissentlich. Wenn ihm nicht der Suff in die…

  • Scary Movie 4 (USA 2006)

    Die Verballhornung populärer Kinohits hat in Hollywood Tradition. Unweigerlich mit dieser verbunden ist der Name David Zucker. Zusammen mit Bruder Jerry und Partner Jim Abrahams servierte er das „Kentucky Fried Movie“, wagte „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ und feuerte wiederholt „Die nackte Kanone“ ab. Nach dem kalauernden Debakel von „Scary Movie 2“ übernahm…

  • Lake Placid (USA/CDN 1999)

    „Flugzeuge werden in die Luft gesprengt, in den Städten herrschen Mord und Vergewaltigung. Kann die Polizei das verhindern? Nein. Aber füttert man ein Krokodil mit einer kleinen Kuh, dann…“ Der Tierhorror war von der Leinwand längst verschwunden, als Regisseur Steve Miner („Halloween: H20“) in „Lake Placid“ zur neurotischen Monsterhatz lud. Die Effekte kreierte Stan Winston…

  • Dear Wendy (DK/GB/D/F 2005)

    Das anspruchsvolle Kino liegt den „DOGMA 95“-Begründern Lars von Trier („Dogville“) und Thomas Vinterberg („Das Fest“) zu Füßen. Nachdem das gefeierte Konzept künstlerischer Regression in seiner Übersättigung auslief, schlossen die Dänischen Filmemacher Frieden mit den technischen Möglichkeiten des modernen Kinos. „Dear Wendy“ ist Vinterbergs erste Regiearbeit seit dem arg gescholtenen Experimentalfilm „It’s All About Love“…

  • The Grudge (USA/J/D 2004)

    Gut geklaut ist ja bekanntlich immer noch besser als schlecht erfunden. Mehr als verinnerlicht hat dieses Motto die amerikanische Filmindustrie, die seit jeher Stoffe ausländischer Produktionen für den eigenen Hausgebrauch adaptiert. Mittlerweile hat der veritable Raubbau auch Japan erreicht. Denn dort werden auch außerhalb des Dunstkreises von „The Sixth Sense“ mysteriöse Horrorstreifen gedreht, die trotz…

  • Igby! (USA 2002)

    Holden Caulfield, die Zweite… Bewegende Filme über das Erwachsenwerden gibt es nicht erst seit den großen Tagen von Mike Nichols‘ „Die Reifeprüfung“ (1967) oder der Blütezeit des Hughes‘schen „Breakfast Club“ (1984) zu bewundern. Im noch frischen dritten Jahrtausend gab es mit Peter Cares „Lost Heaven“ (2000) oder Richard Kellys „Donnie Darko“ (2001) bereits vereinzelte Kleinode…