Amy Adams

  • Arrival (USA 2016)

    Die philosophische Seite der Science-Fiction: In „Arrival“ inszeniert Denis Villeneuve („Blade Runner 2049“) den Besuch außerirdischer Wesen als wissenschaftliche Suche nach dem richtigen Kommunikationsansatz. Entgegen verbreiteter Blockbuster-Strategien bleibt Action dabei rigoros ausgespart. Stattdessen zeichnet der Oscar-nominierte Drehbuchautor Eric Heisserer („Lights Out“) das Bild einer global vernetzten Kontaktaufnahme, deren Spannung aus der Frage nach der Absicht…

  • Batman v Superman: Dawn of Justice (USA 2016)

    „If man won’t kill God, the Devil will do it!“ – Teuflisch: Lex Luthor Die Universen der Superhelden verschmelzen. Marvel hat es mit seiner Strategie der ineinander greifenden Franchises vorgemacht. Alles ist verbunden, alles dient einem übergeordneten Ziel. In Hollywood heißt das noch immer Gewinnmaximierung, weshalb Comic-Konkurrent DC mit „Batman v Superman: Dawn of Justice“…

  • American Hustle (USA 2013)

    In Hollywood ist David O. Russell ein Independent-Fels in der Mainstream-Brandung. Seit jeher widerstreben seine Werke den Standardformeln der Traumfabrik und stürzen die Protagonisten (meist) in satirisch angehauchten Problemkomplexen ins Chaos. Bereits früh konnte er für seine Filme Starbesetzungen gewinnen und drehte wiederholt mit Mark Wahlberg, den er in „Three Kings“, „I Heart Huckabees“ und…

  • Man of Steel (USA/GB/CAN 2013)

    Die Figur des Superman muss gewiss nicht mehr ausführlich vorgestellt werden, dürfte der aufrichtige Kryptonier im rot-blauen Strampelanzug doch auch in den entlegensten Ecken des Planeten bekannt sein. Und da zur Zeit (Superhelden-)Comicverfilmungen erfolgreicher denn je laufen – besonders die aus dem Hause Marvel – war es wohl an der Zeit, dem „supersten“ der Superhelden…

  • The Master (USA 2012)

    Die Filme von Paul Thomas Anderson sind keine leichte Kost und treffen erst recht nicht den Nerv eines Massenpublikums. Wer daran nach „There Will Be Blood“ noch Zweifel hegte, wird mit dem sperrigen Psycho-Drama „The Master“ den untrüglichen Beweis finden. Über 130 Minuten wird darin das Verhältnis eines trinksüchtigen Kriegsveterans zu einem Sektenguru beschrieben. Dabei…

  • Die Muppets (USA 2011)

    Die Muppets sind zurück auf der großen Leinwand. Wenn das kein Grund für ein ausgedehntes „Applaus! Applaus! Applaaauuuuuuus!“ ist. Aber selbst wenn diese allein in der deutschen Synchronisation geschaffene Catchphrase von Kermit dem Frosch dem internationalen Status der klassischen Puppentruppe nur bedingt gerecht wird, trifft sie auf deren siebtes Kinoabenteuer, übrigens das erste seit 12…

  • Julie & Julia (USA 2009)

    Bei der Penetranz, mit der TV-Deutschland die Unmenge sogenannter Star-Köche ins Rennen um die Quote schickt, fällt es eigentlich schwer, einen Film über das ausgiebige Zubereiten kalorienreicher Nahrung gut zu finden. Es geht aber wider Erwarten doch, wie die Filmemacherin Nora Ephron beweist, die seit Filmen wie „Schlaflos in Seattle“ oder „E-Mail für Dich“ eigentlich…

  • Catch Me If You Can (USA 2002)

    Die letzten 10 Jahre in der Karriere von Regie-Meister Steven Spielberg waren vornehmlich von kopflastigen Werken mit hohem Anspruch (u.a. „Amistad“, „Schindlers Liste“) geprägt. Die brachten kommerziell meist nicht den erwünschten Erfolg und gerieten für seine Verhältnisse bisweilen recht düster. Nach den Zukunftsvisionen „A.I.“ und „Minority Report“ betritt Spielberg nun wieder optisch unspektakuläreren wie weniger…