Alec Baldwin

  • Mission: Impossible – Rogue Nation (USA/CN/HK 2015)

    „Desperate times, desperate measures.“ – Ethan Hunt Tom Cruise polarisiert. Als Scientology-Vorkämpfer amüsierte und verstörte er in der Vergangenheit zugleich und was die Klatschpresse aus seinem Privatleben zu berichten weiß, fällt meist auch eher in die Kategorie „Kurioses“. Die Karriere als Schauspieler hat darunter bislang nicht gelitten. Der mittlerweile 53-jährige ist und bleibt ein Superstar….

  • Blue Jasmine (USA 2013)

    Den Wald vor lauter Bäumen… Dass Woody Allen („Midnight in Paris“) Komik und Tragik gleichermaßen beherrscht, bewies der vierfache Oscar-Preisträger im Laufe seiner mittlerweile mehr als fünf Jahrzehnte umspannenden Karriere immer wieder. Doch selten blieben seine Werke von solch umfassender Bitterkeit überschattet wie im Falle von „Blue Jasmine“. Der nach verschiedenen Abstechern in europäische Metropolen…

  • To Rome with Love (I/E/USA 2012)

    Woody Allen grast weiter europäische Metropolen ab. Nach London (u.a. „Match Point“), Barcelona („Vicky Cristina Barcelona“) und Paris („Midnight in Paris“) macht der alternde Stadtneurotiker in Rom Station, wo er humorige Episoden um Liebe und unerfüllte Sehnsüchte zu einer Ode an die ewige Stadt verdichtet. Dabei ist er inmitten der gewohnt schillernden Darstellerriege auch selbst…

  • Männer sind Schweine (USA 2008)

    „The only funny thing that will ever come out of you is me!” – Ein Kompliment der Marke Tank Ein Arschloch auf Bestellung: In „Männer sind Schweine“ verdingt sich Komiker Dane Cook („Der Glücksbringer“) als professionelles Horror-Date, um die sichtlich schockierten Frauen zurück in die Arme ihrer Ex-Freunde zu treiben. Schließlich wirken die, verglichen mit…

  • Shadow und der Fluch des Khan (USA 1994)

    Als fantasievoll berieselnde Popcorn-Unterhaltung ein gestandenes Vergnügen, bleibt „Shadow und der Fluch des Khan“ seine Berechtigung bis heute dennoch schuldig. Der Rächer im/als Schatten, 1930 erstmals als Radio-Krimi ausgestrahlt, gilt als Vorvater von dunklen Vigilanten wie Batman. Bis in die 60er Jahre hinein ging „The Shadow“ in Rundfunk, Comics und Groschenromanen auf Verbrecherjagd. Selbst innerhalb…

  • Glengarry Glen Ross (USA 1992)

    „Fuck you, that’s my name“ Dass der Film „Glengarry Glen Ross“ trotz hochkarätiger Besetzung kein kommerzieller Erfolg wurde, liegt auf der Hand. Der durchschnittliche Kinobesucher will unterhalten werden, zu lange Dialoge sind da hinderlich. „Glengarry Glen Ross“ von James Foley („Corruptor – Im Zeichen der Korruption“) besteht fast ausschließlich aus Dialogen. Wenn allerdings eine Darstellerriege…

  • Krass – Running with Scissors (USA 2006)

    „Where would we be without our painful childhoods?“ – Dr. Finch Das Masturbatorium des Dr. Finch ist einen Lacher wert. Dieser an sein Sprechzimmer angrenzende Raum dient dem Psychiater als Rückzugsort zur Selbstbefriedigung. Denn, so erzählt er seinen Patienten, das Alter mag unbarmherzig fortschreiten, doch ist er noch immer ein Mann. Einer mit Gelüsten. Dass…

  • Der gute Hirte (USA 2006)

    Um einen hartnäckigen Irrtum gleich vorneweg auszuräumen: „Der gute Hirte“ beschreibt nicht den Aufbau der Central Intelligence Agency, kurz CIA, sondern das fiktive Schicksal eines Mannes, der an der Einrichtung des amerikanischen Nachrichten- und Geheimdienstes beteiligt war. Matt Damon („Departed – Unter Feinden“) spielt diesen emotionslosen Bürokraten, namentlich Edward Wilson, mit geisterhafter Zurückhaltung. Der Schauspieler…

  • The Departed – Unter Feinden (USA/HK 2006)

    Ist es wichtig, ob das Original eines Films besser ist als sein Remake? Eine simple Frage, die, sobald sie auf gefestigtes Wissen um den Kern der Sache trifft, zum Exkurs über existenzielle Berechtigung eines Werkes führen kann. „The Departed“ ist die Amerikanisierung des chinesischen Krimi-Dramas „Infernal Affairs“. Der Regisseur ist Martin Scorsese. Eigenen Bekundungen zufolge…

  • Elizabethtown (USA 2005)

    „Es geht mir gut.“ – Drew Baylor Mit einigen wenigen Filmen hat sich Cameron Crowe in die Regie-Elite Hollywoods katapultiert. Angefangen bei „Jerry Maguire“, bei dem Crowe das Sportgeschehen beleuchtete oder aber vor allem mit „Almost Famous“, bei dem er eigene Erfahrungen verarbeitete. Sein Hang zur Melodramatik steht auch bei seinem neuesten Werk „Elizabethtown“ im…

  • The Cooler – Alles auf Liebe (USA 2003)

    Das amerikanische Spielerparadies Las Vegas diente schon häufig als Hintergrund für filmische Stoffe. Beleuchtete „Leaving Las Vegas“ die marode Schattenwelt hinter Glanz und Glamour, förderte „Fear and Loathing in Las Vegas“ absurde geistige Abgründe zu Tage. Der romantische Thriller „The Cooler“ von „Mindhunters“-Autor Wayne Kramer hingegen animiert eher zu entfernten Vergleichen mit Paul Thomas Andersons…

  • The Aviator (USA 2004)

    Howard Hughes galt Zeit seines Lebens als Inbegriff des amerikanischen Tycoons. Er revolutionierte Hollywood in den frühen 30er-Jahren mit bombastischen Filmen – allein sein Kriegsspektakel „Hell’s Angels“ (1930) verschlang seinerzeit unglaubliche 3,8 Millionen Dollar – und trieb gleichzeitig die Entwicklung der Luftfahrt voran. Als Eigner der Fluglinie TWA widersetzte sich der milliardenschwere Exzentriker und Phobiker…

  • …und dann kam Polly (USA 2004)

    Es wird wohl auf ewig ein Rätsel bleiben, aus welchem Grunde Liebeskomödien der Moderne in unsäglicher Interaktion hinlänglich aufgewärmter Genreingredienzien und überstrapaziertem Humor jenseits der Gürtellinie in reger Folge Massen in die Kinos lotsen. Ungeachtet der Tatsache, dass jede altbackene Facette der Gattung des romantischen Filmvergnügens bereits bis zum Erbrechen wiedergekaut wurde, muss Liebe im…

  • The Royal Tenenbaums (USA 2001)

    Regisseur Wes Anderson und Darsteller Owen Wilson sind zurück! Nach Andersons Regiedebüt „Bottle Rocket“ (1996) und seinem hochgelobten Meisterstück „Rushmore“ (1998) folgt mit „The Royal Tenenbaums“ nun ihre dritte Zusammenarbeit. Bei der zeigen sich die beiden auch für das Oscar-nominierte Drehbuch verantwortlich. Die Geschichte rankt sich um Royal Tenenbaum (Gene Hackman) und seine neurotische Sippschaft,…

  • Miami Blues (USA 1990)

    Die im Jahre 1990 entstandene Krimi-Groteske „Miami Blues“, basierend auf einem Roman des amerikanischen Autors Charles Willeford, sollte ursprünglich von Jonathan Demme („Das Schweigen der Lämmer“) inszeniert werden. Doch übertrug der die Verantwortung lieber seinem Kumpel George Armitage („Grosse Point Blank“), der auch die Adaption der Vorlage zum Drehbuch übernahm, und fungierte stattdessen lieber als…

  • Pearl Harbor (USA 2001)

    Amerikaner sind doch die besseren Menschen! Dies möchte uns die Traumfabrik (mal wieder) aufzeigen – diesmal mit „Pearl Harbor“. Über den Inhalt braucht man nicht wirklich viele Worte verlieren. Das hätte jeder Drehbuchautor einer Daily-Soap kaum beliebiger auftischen können: Die beiden Sandkastenfreunde Rafe (Ben Affleck, „Good Will Hunting“) und Danny (Josh Hartnett, „The Faculty“) fliegen…