Swingin’ Utters – Drowning In the Sea, Rising With the Sun (2017, Fat Wreck)

Bei den SWINGIN’ UTTERS ist ein Best-of-Album nicht nur einfach eine Zusammenstellung mehr oder minder großer Hits. Vor allem ist es eine Reise durch 30 Jahre Punkgeschichte. Eine Geschichte, die sich vielleicht nicht so erfolgreich liest wie bei den Großen des Genres, doch ihr Einfluss auf unzählige Bands ist ganz gewiss nicht zu leugnen.

Entsprechend ihrer langen Historie finden sich dann auch nicht (nur) ein Dutzend Stücke auf „Drowning In the Sea, Rising With the Sun“, sondern gleich 33 Songs. Die sind aber irgendwo auch nötig, um ihre drei Dekaden währende Historie entsprechend erzählen zu können. Dabei wird vor allem deutlich, wie breit die SWINGIN’ UTTERS aufgestellt sind. Neben geradlinigen melodischen Nummern („Don’t Ask Why”, „Tell Me Lies”, „Brand New Lungs“) kommen auch die etwas rotzigeren und mitunter an RANCID erinnernden Ausflüge nicht zu kurz („Glad“, „Windspitting Punk“). Dazwischen findet sich auch noch ausreichend Platz für folkige Momente („London Drunk), während das ruhige und nachdenkliche „Fifteenth & T“ nochmals eine andere Seite der Band offenbart.

Auch wenn sie in der persönlichen Gunst nie eine sonderlich große Rolle gespielt haben, waren die SWINGIN’ UTTERS dennoch über viele Jahre präsent. „Drowning In the Sea, Rising With the Sun“ sorgt für einige Deja-Vu’s, auch abseits vielleicht manch bekannterer Sampler-Beiträge. Nicht nur für Fans eine gute, opulente Zusammenstellung.

Wertung: (7 / 10)

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