Strung Out – Agents of the Underground (2009, Fat Wreck)

strung-out-agents-of-the-undergroundIch muss zugeben, nach ihrem Sensationsalbum „Suburban Teenage Wasteland Blues“ verloren STRUNG OUT für mich ein wenig an Relevanz. Für meinen damaligen Musikgeschmack einfach zu metallisch, zogen die Releases nach der Veröffentlichung der Fat Wreck-Retrospektive „The Skinny Years…Before We Got FAT“ im Jahre 1998 ziemlich geräuschlos an mir vorbei. Nun liegt 11 Jahre später ein neues Werk der Veteranen vor, das gleichzeitig das 20-jährige Bestehen der Band markiert. Und seid versichert: es klingt nach einer zünftigen Geburtstagsparty, auf der man den Gastgeber eindeutig identifizieren kann, auch wenn man ihn Jahre nicht zu Gesicht (oder Ohren) bekommen hat.

Der charismatische Gesang Jasons, metallische Gitarren, welche aber doch „Punk“ sind und die charakteristischen Melodiebögen machen dieses Werk zu einem würdigen Jubiläums-Output. Vielleicht habe ich den Veröffentlichungen nach 1998 nicht die Zeit gegeben, die sie benötigt hätten, um wirklich zu zünden. Vielleicht ist das nun vorliegende „Agents of the Underground“ aber auch einfach viel näher dran an meinem persönlichen Klassiker „Suburban Teenage Wasteland Blues“ als alle Alben davor. Eine druckvolle Produktion und catchy Melodien, dazu das schon angesprochene, unverkennbare Organ Jasons, ergeben eine STRUNG OUT-Platte, die mich packt, wie ich es nicht mehr erwartet hätte. Ohne mich zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, möchte ich hier behaupten, dass diese Scheibe, im Speziellen natürlich für Fans, ein absolutes Must-Have darstellt!

Happy Birthday, STRUNG OUT! 

Wertung: (8 / 10)

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