Smile and Burn – Flight Attempt of the Kiwi (2010, Fond of Life Records)

smile-and-burn-flight-attempt-of-the-kiwiFür viel frischen Wind könnten demnächst SMILE AND BURN aus der Hauptstadt des Landes sorgen. Denn via Fond of Life erscheint nun deren Albumdebüt „Flight Attempt of the Kiwi“, mit dem die Band einen gekonnten Bogen vom modernen Pop-Punk bis hin zum Post-Core schlägt. Dabei fällt der raue Gesang als erstes auf. Dieser dominiert auch gleich mal den spielfreudigen Opener „Dear Shepherd“. Mit ordentlichem Tempo und viel Melodie wird hier ein purer Spaßmacher serviert, in dem später noch diverse Crew-Shouts ertönen. Als würden POLAR BEAR CLUB und SET YOUR GOALS gemeinsame Sache machen.

Als Referenztitel ähnlicher Art dürfen auch „50 Frags Win the Match“ und „…And The Rusty Trombone“ genannt werden. Das schöne an SMILE AND BURN ist ihre unbekümmert wirkende Vielfalt und vor allem, dass sie nicht einfach jedes erdenkliche Klischee erfüllen. Immer wieder wird das Tempo gewechselt, mal wird es etwas hymnischer, melodischer („Point Blank“), dann aber auch wieder schneller („Self-Defeating 101“). Das mag sich grundlegend nach nichts Neuem anhören, aber das Quintett geht schon etwas andere Wege, was durch den leicht kratzigen Gesang und eine dezent verspielte Note abgerundet wird. Diese Mischung könnte in den entsprechenden Kreisen für Aufsehen sorgen, zumindest haben sie das Fundament mit dem überzeugenden „Flight Attempt of the Kiwi“ schon mal gelegt.

Wertung: (7,5 / 10)

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