Sinch – Sinch (2002, Roadrunner)

sinch-sinchBereits seit neun Jahren musizieren die Herren von SINCH gemeinsam und auch die eine oder andere Platte haben sie in dieser Zeit zustande gebracht. Größere Erwähnung dürfte die Band aber wohl erst mit Veröffentlichung ihres selbstbetitelten neuen Albums via Roadrunner erlangen. Der Schmelztiegel Nu-Rock ist nicht erst seit wenigen Monaten kurz vor dem überlaufen, doch SINCH ist dies egal und so springen sie noch einmal kurz mit rein. Warum auch nicht, haben doch NICKELBACK erst im letzten Jahr groß abgeräumt und diese kommen beim Hören der CD auch am meisten in den Sinn. Leicht düster und melancholisch rocken sich SINCH durch die 11 Songs ihres Albums, ohne allerdings große Spuren zu hinterlassen.

Beim ersten Mal nicht und auch nicht beim zehnten mal. Zu abgeschmackt klingt das Ganze, als dass man sich zu irgendwelchen Jubelarien hinreißen lassen müsste. Zwar gibt es auf diesem Sektor auch langweiligeres, doch SINCH begeistern einfach nicht. Dies liegt auch daran, dass die Band zu wenig wagt und ihren Stil fast über das ganze Album ohne nennenswerte Variation beibehält. Es macht bspw. nichts, wenn man von Lied sechs direkt zu neun springt, denn groß verpassen würde man nichts und auch einige eingestreute Elektro-Elemente sorgen nicht für die Riesen-Abwechslung. Meine Baustelle ist dieses Scheibchen nicht, doch dafür werden wohl alle, die schon die völlig überschätzen wie überbewerteten NICKELBACK in ihr Herz geschlossen haben, auch an SINCH ihre Freude finden.

Wertung: (5 / 10)

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