NOFX – Never Trust a Hippy (2006, Fat Wreck)

nofx-never-trust-a-hippy„Jesus Christ is coming back, he wants to kick Mel Gibsons Ass.”

Album Numero eins nach Fat Mikes Frontalangriff auf W. Bush und Mikes Punkvoter-Kampagne. Das alte Feindbild mischt weiterhin munter in der Weltpolitik, doch auch für NOFX dreht sich das Rad weiter. Wie bereits beim Vorgänger „War on Errorism“, so erscheint als kleiner Appetithappen wieder eine EP zum kommenden Album „Wolves in Wolves’ Clothing“, welches im April erscheinen wird. Dass auch im x-ten Jahr ihres Bestehens der Spaß an der Sache dominiert, beweist der Skate-Punk-Klassiker mal wieder mit Cover-Artwork und Titel. Darauf muss man erst einmal kommen.

Äußerlich also mal wieder etwas amüsant Neues von Fat Mike und Konsorten, inhaltlich gibt es das gewohnte Bild. Sechs Songs umfasst diese EP, die ersten beiden („Seeing Double at the Triple Rock“, „The Marxist Brothers“) werden auch auf dem kommenden Album sein. Ersterer ist ein typischer NOFX-Opener. Schnell, melodisch und direkt auf die Zwölf, so wie man NOFX in seiner Jugend kennen- und liebengelernt hat. „The Marxist Brothers“ ist für NOFX-Verhältnisse eher mittelschnell, trifft aber nicht unbedingt meinen persönlichen Geschmack. Das haben sie definitiv besser drauf und auch schon häufig besser gemacht.

Die weiteren vier Stücke sind als Zugabe zu sehen und wem die Ballade „You’re Wrong“ nicht sonderlich zusagt, der wird definitiv bei „Golden Boys“ zufrieden sein. Typisch NOFX und von der Qualität her locker albumtauglich. Textlich gibt es wieder einiges zum Schmunzeln, ein Blick ins Booklet lohnt wie immer allemal. Alles wie gehabt, musikalisch nix neues und dennoch freut sich die Gemeinde wieder auf´s neue Album. Ich irgendwie auch.

Wertung: (6,5 / 10)

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