No Brain No Pain – High Score 69 (2004, DIY)

keine-abbildung-vorhandenNO BRAIN NO PAIN kennzeichnet eine sechsköpfige Gruppierung junger Musiker aus dem Düsseldorfer Raum, die sich ganz der Huldigung des melodischen Punk-Rocks verschrieben hat. Mit „High Score 69″ legten die Jungs bereits vor geraumer Zeit ihr sechs Songs starkes Demo-Debüt in Eigenproduktion vor. Jenes begehen NO BRAIN NO PAIN in erster Instanz, getragen vom im positiven Sinne simultanen Gleichklang zweier stimmgebender Frontmänner, durchaus überzeugend. Passabel produziert, ansprechend strukturiert und mit stimmungsvollen Additiven wie eingängigen Chorälen und von angenehmem Wiedererkennungswert geprägten Melodien angereichert, wandeln NO BRAIN NO PAIN relativ stilsicher auf den Pfaden der frühen SKIN OF TEARS.

Tendenzen und Anleihen bei schwedischen Gattungsrepräsentanten wie STONED oder SOBER unterstützen den euphonistischen Stand der ambitionierten Hobbymusiker, obgleich die aufkeimende textliche Banalität noch von den überflüssigen Ska-Elementen des Schlussdrittels sublimiert wird. Im Vordergrund stehen jedoch launige Tracks wie „Use Your Day”, „Punk Up” oder der titelspendende Opener „High Score 69″. Ohne das halbe Dutzend knackig-kurzweiliger Punk-Rock-Perlchen in den Schmutz gleiten lassen zu wollen, wird sich der weitere Werdegang von NO BRAIN NO PAIN wohl erst bei der Vorlage neuerlichen Songmaterials ermessen lassen. Mit „High Score 69″ ist der Grundstein gelegt, nun gilt es das Fundament zu gießen. Für weitere Informationen zu NO BRAIN NO PAIN sei der Gang auf deren Internetseite (www.nob-nop.de) empfohlen.

Wertung: 6 out of 10 stars (6 / 10)

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