Menahem Golan ist tot

menahem-golanBereits am 8. August verstarb der berühmt-berüchtigte Filmproduzent Menahem Golan im Alter von 85 Jahren. Nach einem Zusammenbruch im Familienkreis konnte er nicht wiederbelebt werden.

Zusammen mit seinem Cousin Yoram Globus gründete Golan 1979 die Produktionsfirma Cannon, die bis zur Pleite im Jahre 1989 eine Vielzahl populärer B-Movies hervorbrachte und Chuck Norris („Missing in Action”), Jean-Claude Van Damme („Bloodsport”), Charles Bronson („Death Wish 2-4″) oder Michael Dudikoff („American Fighter”) beschäftigt hielt.

Seine Karriere hatte der am 31. Mai 1929 in Tiberias geborene Filmemacher als Regieassistent unter Roger Corman begonnen. Neben standardisierten Genre-Filmen versuchte er sich auch im künstlerischen Fach und produzierte unter anderem Jean-Luc Godards „King Lear”-Adaption von 1987.

Nach der Pleite von Cannon und dem Zerwürfnis mit Vetter Globus kehrte Golan in den Neunzigern in seine Heimat Israel zurück, wo er dem Kino treu blieb und Filme wie „Gianni Versace – Der Mord” (1998) oder „127 Tage Todesangst” (1999) drehte.

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