King of Clubz – The Day You Die (2004, Filled With Hate Records)

„Hardcore won’t save your ass / Change your ways, fuck the past / Hardcore is our life / Fuck with it and you will die / Don’t you even fuck with us / Hardcore cannot be stopped / Your shit is such a joke / Tonight I’m slitting fucking throats” – ’Our Way’

Windige künstlerische Konglomerate, die im alles erstrahlenden Glanze des Decknamens ihrer musikalischen Interaktionen den Letter „S“ durch ein „Z“ replatzieren, erweisen sich zumeist als hochgradig affektierte Zeitverschwendung. Dass der Sachverhalt im Falle von KING OF CLUBZ, angesiedelt in der beschaulichen amerikanischen Provinz Iowas, einen differenten Winkel der Betrachtung verlangt, garantiert in erster Linie die knurrende Mixtur aus feist gebellten Vocals und geradlinigem Mid-Tempo-Hardcore.

Stimmlich mit spürbaren Parallelen zu JUGHEAD‘S REVENGE-Frontmann Joe D. versehen, wird bezüglich der Spielweise KING OF CLUBZ vornehmlich das Betätigungsfeld von MADBALL beackert. So ist „The Day You Die“, die neu aufgelegte und fünf angepisste wie aggressive Tracks umfassende Debüt-EP des Quintetts, für dessen Re-Release der Gesang im Übrigen komplett neu aufgenommen wurde, ein überdurchschnittliches und über weite Strecken überzeugendes Erstlingswerk mit beinahe gewohnt banalem inhaltlichem Getöse. Zufriedenstellend, aber auch ebenso verzichtbar.

Wertung: (6 / 10)

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