Jurassic Park III (USA 2001)

jurassic-park-3Zum dritten Mal lässt Steven Spielberg die Saurier auf die Menschheit los. Diesmal jedoch nur als Produzent, die Regie übernahm Joe Johnston („Jumanji”). Ob der Wechsel der Reihe gut getan hat, sei einmal dahingestellt. Aber was kann man bei „Jurassic Park” schon groß falsch machen?

Dr. Alan Grant (Sam Neill) aus dem ersten Teil ist diesmal der Leidtragende, den es auf die zweite Saurierinsel Isla Sorba verschlägt. Um seine Ausgrabungen auch in Zukunft finanzieren zu können, mimt er den Führer einer Touristengruppe um das Ehepaar Paul (William H. Macy, „Fargo”) und Amanda Kirby (Téa Leoni, „Bad Boys”). Diese beabsichtigen jedoch hren über der Insel abgestürzten Sohn (Trevor morgan, „Der Patriot”) zu retten, als nur vom Flugzeug aus ein paar Saurier zu begucken. Bevor Dr. Grant dies jedoch bemerkt, ist es schon zu spät und es heißt nur noch… rennen.

Wie schon gesagt, ob der Wechsel auf dem Regiestuhl dem Film gut oder schlecht bekommen ist, sei dahingestellt. Bei Johnston geht es auf jeden Fall ordentlich zur Sache und er beschränkt sich nur auf das wirklich nötigste. So ist die Hatz nach einer kurzen Einleitung auch schon eröffnet und das große Fressen beginnt. Die nach kurzer Zeit merklich reduzierten Darsteller hetzen von einer spektakulär inszenierten Sequenz zur nächsten. Die eingestreute Komik überzeugt zwar nicht wirklich, das Gros des Publikums störte sich daran aber schon beim Vorgänger nicht. Die Tricks sind abermals erstklassig und das es mehr Saurier (u.a. erstmals geflügelte) als in Teil eins und zwei gibt, dafür die Laufzeit auf sportliche 92 Minuten reduziert wurde, bleibt kurzweilige Kinounterhaltung garantiert. Dass die Logik dabei des öfteren auf der Strecke bleibt, dürfte klar sein, dahingehend tut gerade das dämliche Ende sein Übriges. Aber wenigstens weiß man jetzt, welche Gefahren ein Mobiltelefon mit sich bringen kann.

Wertung: (6 / 10)

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