Inked in Blood – Lay Waste the Poets (2005, Facedown Records)

inked-in-blood-lay-waste-the-poetsEin erstes Lebenszeichen entließen INKED IN BLOOD mit ihrer Debüt-EP „Awakening Vesuvius“. Die darauf eingeschlagene Richtung, eine eigensinnige Mixtur aus Death-Metal und Hardcore, findet ihre konsequente Weiterentwicklung im Album „Lay Waste the Poets“. Erinnerungen an AS I LAY DYING und deren „Shadows are Security” werden wach, wenn die stilistische Artverwandtschaft aus Oregon über 11 abwechslungsreiche Titel zum Rundumschlag ausholt. Auf treibende Akzente setzen INKED IN BLOOD dabei nicht vordergründig und fahren das Tempo zugunsten eingestreuter Abstecher in die Welt des Indie-Rock sogar merklich zurück.

Zwischen heiserem Geschrei, zweistimmigen Gesangsparts und stetigen Einbindungen ausgefeilter Melodien sichert das Quintett seine Eigenständigkeit. „Lay Waste the Poets“ ist eine abenteuerliche Reise durch Metal und Hardcore, bei der keine Höhen und Tiefen gescheut werden. Kein Genre wird übervorteilt, kein Element grundlos in die komplexen Strukturen eingeflochten. Eines der Highlights ist der Song „These Sonnettes of Our Lives“, der perfekt den Agitationsspielraum der Band ausleuchtet. INKED IN BLOOD stellen einen weiteren hochkarätigen Verfechter des melodischen Death-Metal-Hardcore. Hoffentlich bleibt das erste Album nicht ihr letztes.

Wertung: (7 / 10)

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