Hatebreed – Perseverance (2002, Universal)

hatebreed-perseveranceHATEBREED ist HATEBREED ist HATEBREED. Tschüss Indie, küss die Hand Major! Nach ihrem Fortschreiten aus dem Hause Victory zum Plattengiganten Universal präsentieren HATEBREED mit „Perseverance” den Nachfolger zum ’97er Debüt „Satisfaction Is the Death of Desire”. Auf der neuen Scheibe treten HATEBREED wie gehabt ordentlich Arsch und watschen den geneigten Zuhörer mit 16 Tracks in angenehm knapp gehaltenen 38 Minuten ab. Fett produziert und dabei trotzdem ungeschliffen bricht „Perseverance” über den Zuhörer herein, belegt mit jedem Track, warum HATEBREED zu den wichtigsten Vertretern des Genres zählen.

Positiv scheint in diesem Zusammenhang heraus, dass HATEBREED in Zeiten, in denen sich Bands wie SLIPKNOT oder SYSTEM OF A DOWN gar in heimische Kinderzimmer schleichen, darum bemüht sind, den Undergroundstatus ihres Stiles emporzuheben und sich dabei musikalisch wie gewohnt im Dreck zu suhlen. HATEBREED kamen von ganz unten und katapultierten sich durch den großen Erfolg des Erstlings und dem kommerziellen Einschlag der neuen Scheibe in den Staaten selbst nach ganz oben. Dass HATEBREED dabei ihre Wurzeln und ihren Stil nicht verleugnen spricht eindeutig für das Quintett um Frontmann Jamey Jasta. „Perseverance” verbindet handwerklich perfekt Hardcore und Metal, ein ungestümes Album mit viel Wut im Innern. Auf diesem Wege führt an HATEBREED längst kein Weg mehr vorbei.

Wertung: (8 / 10)

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