Governmental Whores – War Is a Good Way (2003, DIY)

keine-abbildung-vorhandenDass Krieg nicht immer der richtige Weg ist, beweist uns der gute George W. Bush im Weißen Haus diese Tage nur allzu deutlich. Allzu ernst sollte man den Titel dieser bereits dritten Veröffentlichung aus dem Hause GOVERNMENTAL WHORES aber nicht nehmen. Mitte 2001 fanden sich die Mitglieder zusammen und brachten in Eigenregie noch im gleichen Jahr eine selbstbetitelte EP unter die Leute. Im letzten Jahr folgte dann ein komplettes Album und nun gibt es wieder eine EP.

Die gibt sich erst einmal sehr abwechslungsreich. Der Opener „Theme of Governmental Whores” ist eine recht flotte Punkrock-Nummer, bei „I Live For Me” wird die Hardcore-Keule rausgeholt, „Letter to a Girl” ist für Freunde des Alternative-Rock die richtige Adresse und bei „Love This Song or Die” gibt es sogar Ska-Einflüsse zu bestaunen. Im Grunde alles gar nicht so schlecht, denn die Songs sind nett anzuhören und die Abwechslung überdeckt das ein oder andere Manko – etwa den nervigen „LaLaLa”-Refrain von „I Can‘t Sing” oder die nicht unbedingt saubere Produktion. Mit einer solchen klingt die Band aber sicher richtig gut. Also weiter am Ball bleiben.

Infos und Kontakt unter: www.governmental-whores.de.vu

Wertung: (6 / 10)

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