Crackout – This is Really Neat (2001, Hut Records)

crackout-this-is-really-neatDas erste Mal nahm ich von den drei Briten CRACKOUT im Herbst letzten Jahres Notiz, als sie die großartigen ALKALINE TRIO auf ihrer Deutschland-Tour supporteten. Dabei hinterließen sie einen vielversprechenden Eindruck. Auf der Bühne agierten sie zwar etwas distanzierter, fast schon ein wenig schüchtern, musikalisch konnte man sich aber doch leicht mit ihnen anfreunden.

Nun ist ihr erstes Album „This Is Really Neat” beim englischen Label Hut (THE VERVE, PLACEBO) erschienen. Ihre Musik ist am ehesten als eine Mischung aus GREEN DAY und WEEZER zu beschreiben, oder um es anders zu sagen, sie spielen eine durchaus gefällige Mischung aus Indie-Rock, Alternative und Pop, wobei Gitarre und Gesang meist schön schräg rüberkommen. Einige der Songs haben durchaus Ohrwurmcharakter und können schon beim ersten Durchgang zünden, so zum Beispiel der Opener „142″, „I Am the One” (erinnert teilweise an „Lords of the Boards” von den GUANO APES), Breakout oder „Joey Lost His Mind”.

Auch „You Dumb Fuck” und „Over My Head” gehören zur besseren Hälfte des Albums. Dagegen stehen Songs wie „Volume”, „Edit” oder „Fairytale Nothing”, die einfach nicht so zünden wollen. Insgesamt geht das Album trotz einiger Hänger aber durchaus in Ordnung. Nichts, was einen aus den Latschen haut, aber verträglich.

Wertung: (6 / 10)

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