Comeback Kid – Turn It Around (2003, Facedown Records)

comeback-kid-turn-it-aroundDass man sie für die Zukunft unbedingt auf dem Zettel haben sollte, bewiesen COMEBACK KID bereits mit ihrem ersten Langspieler „Turn It Around“. Der legte 2003 den Grundstein für einen makellosen Werdegang, der auch durch den Verlust von Sänger Scott Wade nach der furiosen zweiten Platte „Wake the Dead“ kein Einhalt geboten werden konnte. 2013 ging die Band gar neuerlich mit Wade auf Tour, um das Jubiläum des über Facedown Records herausgebrachten Debüts gebührend zu zelebrieren. Über den Status einer Platte sagt das eine Menge aus – und tatsächlich hat der Erstling der Kanadier über die Jahre kaum an Reiz verloren.

Woran das liegt? Ganz einfach, an unbekümmert vorgetragenem Hardcore moderner Prägung mit sicherem Gespür für punkige Rhythmen und einnehmende Mitgröl-Parts (unter anderem bei „Die Tonight“, „Playing the Part“, „Always“ oder „Something Less“). Natürlich verfügt das nicht über den Feinschliff kommender Releases, was diese junge Band mit ihrem Erstling jedoch in ein Fundament goss, war nicht weniger als die nachhaltige Blaupause für eine Vielzahl moderner Genre-Vertreter (u.a. DEAD HEARTS, SINKING SHIPS). Beeindruckend ist bei COMEBACK KID vor allem die qualitative Konstanz. Denn lange, das zeigt auch „Turn It Around“ mit zartem Klassiker-Appeal, brauchten sie nicht, um ihren Stil zu finden.

Wertung: (7,5 / 10)

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