Cobra Skulls – Bringing the War Home (2011, Fat Wreck)

cobra-skulls-bringing-the-war-homeDie COBRA SKULLS gehören sicherlich zu den besten Bands, die Fat Wreck derzeit zu bieten hat, wobei das letzte Album „American Rubicon” noch via Red Scare erschien und das Trio erst kurz danach bei Fat Mike anheuerte. Die fünf Song EP „Bringing the War Home” stellt also das offizielle Labeldebüt dar. Wer die Band bis dato bereits in sein Herz geschlossen hat, wird auch an den (meist) neuen Songs seine helle Freude haben. Vor allem, weil die Songs richtig gut nach vorn gehen und das Tempo für ihre Verhältnisse meist im oberen Drehzahlbereich angesiedelt ist. Die Produktion klingt besser, aber das kennt man von vielen Bands, die bei Fat Wreck landen. Alles wirkt klarer und druckvoller, wobei man natürlich immer noch die „alten” COBRA SKULLS heraushört.

Das liegt natürlich auch am markanten Gesang von Devin Peralta, dessen Stimme man einfach unter Dutzenden sofort wiedererkennen würde. Musikalisch geht ihr poppiger Punkrock gewohnt schnell ins Ohr und die Melodien sitzen fest im Sattel. Gerade der Opener „Doomsday Parade” und auch „Life In Vain” können ihr Hitpotential kaum verbergen. Das BAD RELIGION-Cover „Give You Nothing” könnten manche bereits kennen und auch wenn man den Song eher als Füller betrachten kann, ist es durchaus nett ihn auf dieser EP zu haben. Im Gegensatz zu dem eingängigen Gesamtbild stehen die kritischen Texte, in denen sich die Band u.a. dem Kriegseinsatz ihres Landes widmet. Als Überbrückung zum dritten Full Length funktioniert „Bringing the War Home” natürlich ausgesprochen gut, etwas anderes war eigentlich auch nicht zu erwarten. Aber dennoch sind es eben nur vier neue Songs, die das Hungergefühl lediglich für kurze Zeit stillen können. Also bitte schnell nachlegen!

Wertung: 7.5 out of 10 stars (7,5 / 10)

 

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