Bracket – Live in a Dive (2002, Fat Wreck)

bracket-live-in-a-diveBRACKET gehören für mich zu den eher unspektakuläreren Bands ihrer Zunft, die ich mir zwischendurch immer wieder gerne gebe, wenn mir die Sonne aus dem Arsch scheint. Locker flockiger Pop-Punk, meist im Midtempo-Bereich angesiedelt, mit schönen, eingängigen Melodien und manchmal leicht schrägem Gesang. Nachdem Fat Wreck vor einigen Wochen das erste Live-Album ihrer „Live in a Dive”-Serie (von NO USE FOR A NAME) veröffentlichte, legt das kalifornische Punklabel nun mit dem zweiten Streich von BRACKET nach.

Bereits das Album von NO USE… konnte für ein Live-Album mehr als überzeugen, war die Qualität und auch das „Bonus-Material” doch mehr als ansehnlich. Dem steht das nun vorliegende Live-Erlebnis der vier von BRACKET in nichts nach. Qualitativ mehr als überzeugend und teilweise manchmal schon zu glatt für ein Live-Album, schmettern einem die 17 Songs um die Ohren. Vornehmlich die beiden älteren Alben „924 Forestville St.” und „4-Wheel-Vibe” fanden Beachtung, aber auch Samplerbeiträge sind auf der Scheibe zu finden, etwa „Warren’s Song Part 8″ vom „Short Music for Short People”-Sampler.

Das Booklet besteht auch hier aus einem Comic der Band und als Bonus gibt es einen Multimedia-Part mit Interview und zwei Videos. Mit Live-Alben ist es immer so eine Sache, aber wenn Fat Wreck weiterhin solche Dinger nachlegt, kann sich wohl niemand darüber beschweren. Denn hier bekommt man was für sein Geld geboten und hat nicht den manchmal bei ähnlichen Geschichten aufkommenden Geschmack von Abzug im Mund.

Wertung: 7 out of 10 stars (7 / 10)

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