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A Case of Grenada (August 2005)



“Hell actually is all around”, Euer zweiter Longplayer erscheint Anfang September nun. Mehr Songs, längere Spielzeit, was lief anders als bei den Aufnahmen zu „The Evidence“?

A: Im Vergleich zur Aufnahme des Debüts lief diesmal so ziemlich alles anders. Vor den Aufnahmen zu „The Evidence“ hatten wir 9 fertige Stücke, sind ins Studio gegangen und haben sie aufgenommen. Das war dann schon alles. Erst viel später kam der Kontakt mit „Redfield Records“ zustande. Nach dem „offiziellen“ Release von „The Evidence“ spielten wir eine Vielzahl an Shows in weiten Teilen Europas und bekamen so eine erhöhte Aufmerksamkeit. Dadurch stiegen dann auch unsere eigenen Anforderungen an den Nachfolger, denn wir wollten auf keinen Fall ein zweites „The Evidence“, aber trotzdem nach ACOG klingen. Also haben wir angefangen Ideen zu sammeln, diese im Proberaum auf Tape aufzunehmen und anschließend zu Songs auszuarbeiten. Am Ende sind es dann 13 Stücke geworden. Und wir sind sehr zufrieden damit. Außerdem hatten wir diesmal im Studio doppelt so viel zeit wie beim ersten mal.

Inwieweit hat Euch die Erfahrung der Arbeiten zum ersten Album bei den jetzigen Aufnahmen genutzt? Habt Ihr einiges anders gemacht als noch bei „The Evidence“?

A: Ich denke wir haben während jedem Studioaufenthalt etwas gelernt. Schon zu unseren Zeiten unter TOWDOWN waren wir einige male im Studio. Nach jedem Aufenthalt wussten wir, was wir beim nächsten Mal anders bzw. besser machen werden. So war es auch diesmal. Die Aufnahmen zum Debüt gingen in nur 5 Tagen über die Bühne. Und zu „Hell atually is all around“ haben wir uns dann etwas mehr Zeit gegönnt. So haben wir uns im Mai dieses Jahres für 14 Tage im „Gernhart Studio Siegburg“ eingeschlossen und unter Familiären Bedingungen mit Martin Buchwalter unser Album produziert. Dadurch das wir genügend Zeit hatten, musste sich keiner unter Druck setzten und konnte sich voll und ganz auf die Songs konzentrieren. So sind einige Sachen im Studio geändert und wiederum andere erst geschrieben bzw. neu arrangiert worden.

Das neue Album empfinde ich „harmonischer“ im Gegensatz zum Vorgänger und auch abwechslungsreicher. Wo sind für Euch die markantesten Unterschiede?

A: Als wir anfingen Ideen für unser 2. Album zu sammeln, ist uns schnell aufgefallen das es mehr ruhige, atmosphärische Stellen geben wird. Wir haben auch versucht alles was uns durch den Kopf geht umzusetzen. So kommt es dann auch das eher untypische ACOG Songs wie z.B „Shots last Longer Last Not“ auf dem Album sind. Alles in allem haben wir sehr viele unterschiedliche Songstrukturen und Stile auf der neuen Platte vereint, die so wohl eher selten zu hören sind.

„Hell actually is all around“ als Titel könnte passender als zurzeit ja eigentlich nicht sein. Worauf bezieht Ihr den Titel insbesondere?

A: Irgendwie stimmt es schon das der Titel den Nerv der Zeit getroffen zu haben scheint. Es ist leider tatsächlich so, dass die Hölle momentan überall ist. Aber es sind auch die ganz alltäglichen Dinge wie der Stau auf dem Weg zur Arbeit oder die Angst vor der Zukunft, die dir zeigen, dass die Hölle überall sein kann. Aber alles hat seine Gegenseite und es könnte auch „Heaven actually is......“ heißen.

Inmitten der häufig doch recht eintönigen Hardcore-Szene habt Ihr ja doch eine Art „Aussenseiter“-Stellung da ihr vor allem die zurzeit angesagten Metalcore Elemente umschifft. Wie steht Ihr aktuell zur Szene?

A: Die Hardcore-Szene hat heute durch den Hype um den Metalcore eine Größere Aufmerksamkeit als noch vor ein paar Jahren. Heutzutage liest man immer öfter in den größeren Musikmagazinen im In- und Ausland von Bands wie CALIBAN und Co. Früher war das eher in Independent Magazinen der Fall. Ich persönlich finde das speziell auf den Stellenwert der Deutschen Musikszene im Ausland für gerechtfertigt. Wir haben hier wirklich viele gute Bands und müssen uns da hinter nichts verstecken. Aber es ist schon richtig, dass es gerade was den Metalcore angeht, etwas eintönig geworden ist. Und da bei uns keiner wirklich Metal hört, wird bei uns der Metal Anteil auch kleiner ausfallen wie bei den meisten anderen Bands der momentanen Hardcoreszene.

Personell scheint sich bei Euch ja in der Zwischenzeit auch etwas getan zu haben, wobei ich das jetzt auf Eurer Seite oder dem Presse-Info nicht heraus bekam. Was waren die Umstände für den Wechsel am Bass?

A: Leider hat sich Acun dazu entschieden die Band zu verlassen. Es ist im letzten Jahr alles sehr viel geworden, sehr viele Konzerte, Tour, Proben, Album vorbereiten usw. er konnte das alles nicht mehr mit seinem Informatik Studium verbinden. Es war für alle ein Schock, aber solch eine Entscheidung muss man respektieren. Wir haben auch schon einen guten Nachfolger gefunden. Er heißt Chuong und ist auch ganz süß.

„The Evidence“ wurde in England ja auch über „Lockjaw“ veröffentlicht, ist ähnliches auch für das neue Album geplant? Wie sieht es vielleicht sogar mit einer Veröffentlichung in den USA aus? Gibt es diesbezüglich Pläne?

A: Die neue Platte wird diesmal in England über „Redfield“ und „Cargo UK“ veröffentlicht. Es sind auch noch Sachen für andere Länder in Planung, mehr kann ich aber leider zur zeit noch nicht dazu sagen weil das nämlich alles Top Secret ist und jeder der es erfährt umgebracht werden muss 

„Redfield Records“ hat mit FIRE IN THE ATTIC ja momentan ein wahres Zugpferd am Start und gehört sicherlich zu den besten Indie-Labels des Landes. Könntet Ihr Euch vorstellen auch mal etwas anderes kennen zu lernen oder ist „Redfield“ das zurzeit einfach „beste/idealste“ Label für Euch?

A: Also ich kann nur sagen das wir uns bei Redfield sehr wohl fühlen, denn es wird sehr viel für die Bands getan und es herrscht ein unwahrscheinlich familiäres Klima was sich immer positiv auf die Arbeit auswirkt. Wir haben uns ehrlich gesagt auch noch keine Gedanken über ein anderes Label gemacht. Warum auch? Alles ist perfekt.

Wie sieht der Tourplan bei Euch für die nächsten Monate aus? Wird es Euch wieder für längere Zeit nach England oder sonst irgendwie außerhalb von Deutschland katapultieren?

A: Im November geht’s auf ausgedehnte Deutschland und England Tour. Ansonsten sind bis jetzt nur Einzel Shows geplant. Evtl. fahren wir zum Jahreswechsel zusammen mit unseren Kumpels von SINCE THE DAY für ein paar Shows nach Benelux. Im neuen Jahr geht’s dann natürlich mit Vollgas weiter.

Ich sag schon mal vielen Dank für die Beantwortung der Fragen und wenn Ihr noch etwas loswerden wollte, könnt Ihr das gerne tun. Viel Erfolg für die kommenden Monate mit „Hell actually is all around“.

Vielen dank für das Interview und wir hoffen viele von euch bei unseren Shows zu sehen.

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