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Morning Glory - Poets Were My Heroes

Review von Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst , 10.09.12


Cover Es gibt mal wieder etwas neues von Ezra Kire, seines Zeichens Frontmann bei LEFTÖVER CRÄCK. Mit seinem Nebenprojekt MORNING GLORY veröffentlicht er nun deren Debüt via FatWreck. Abseits seines rotzigen Ska/Punk-Arbeitgebers gibt sich der gute Herr hier gemäßigter. Zwar kommen alte Tugenden auch auf „Poets Were My Heroes“ nicht zu kurz, aber trotzdem dienen MORNING GLORY als Spielwiese, bei dem der Blick über den Tellerrand zwingend dazu gehört.

Insofern sollte es nicht verwundern, wenn ein Piano bei „Shelter From The Spoon“ ertönt und Geigen beim folgenden Titeltrack. Gerade dieser klingt episch, rockig und nach bisweilen großer Theatralik. Das stampfende „March of the Asylum“ wird mit militärischem Liedgut untermalt, während sich dagegen das lockere, Ska-lastige „Quemar Las Fronteras“ sehr heimisch anfühlt. Das Album klingt facettenreicher als man es wohl erwartet hat. In fast jedem Song probiert der Sänger etwas neues aus, auch wenn sein krächzendes Organ fast stets identisch bleibt. Kann man mal machen so eine Platte, für die Heldentafel reicht das allerdings nicht ganz. Dafür fehlt dem Ganzen ein bisschen das Besondere.


weiterführender Link: www.morningglory.com

Autorwertung: 6.0 von 10 Punkten
Leserwertung: N/A von 10 Punkten

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