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Poets of the Fall - Temple of Thought

Review von Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst , 18.07.12


Cover In Finnland sind POETS OF THE FALL Superstars, mit Platin-Auszeichnungen und internationalem Renommee. Dazu bei trug vor allem der auf ihrem Debütalbum verewigte Song „Late Godbye“, der im Videospiel „Max Payne 2“ Verwendung fand und den Namen der Band in die (Gaming-)Welt trug. Seitdem sind sieben Jahre vergangen, in denen die erfolgreichen Alternative-Rocker drei weitere Platten und eine Best Of-Kompilation veröffentlichten. Fortgeführt werden soll die Erfolgsgeschichte mit „Temple of Thought“. Wenn sie da mal nicht irren.

Vielleicht sind POETS OF THE FALL satt, möglicherweise fällt ihnen auch einfach nichts Neues mehr ein. Aber der fünfte Langspieler des Sextetts bietet kaum mehr als weichgespülte Beliebigkeit. Bereits die erste Auskopplung „Cradled in Love“ verdeutlicht die phlegmatische Monotonie, mit der die Band mehr und mehr Richtung einschläferndem Schmuse-Pop-Rock tendiert. Fraglos ist „Temple of Thought“ von musikalischer Souveränität, im Falle des finalen „Happy Song“ sogar von Experimentierfreude erfüllt. Aber das Songwriting lässt echte Höhepunkte vermissen und verlässt sich mutlos auf den Weg des geringsten Widerstands. Für eine Charts-Platzierung mag das locker genügen. Für den Rock-Olymp aber ist das zu wenig.


weiterführender Link: www.poetsofthefall.com

Autorwertung: 5.0 von 10 Punkten

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