Nötigung - Bunker Sinfonie...in ArschvollReview von Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst , 30.07.10 Der Titel „Bunker Sinfonie….in Arschvoll“ spricht für sich selbst. Da bleiben keine Fragen offen, ggf. auch keine Hose trocken. Je nachdem in welchem Umfeld man diesen Ausflug – man könnte schon fast von einer Art Verneigung sprechen – in den Deutsch-Punk der späteren 80-er Jahre wahrnimmt. Damals waren die Feindbilder klar (Nazis, Staat, Bullerei) und das Dosenbier im Supermarkt um die Ecke wechselte gleich in ganzen Paletten den Besitzer. Ganz bestimmt wären NÖTIGUNG auf dem ersten „Schlachtrufe BRD“-Sampler gelandet. Diesen Charme leben die Krefelder auch noch heute. Nach 13 Jahren ihres Bestehens hat sich das Quartett auch endlich mal für ein Debütalbum entschlossen. Darauf bedienen sie – logisch – die alten Feindbilder. Nazis, Staat, Bullerei. Gerne auch in wechselnder Reihenfolge. Zwischendurch werden noch die Vorteile einer Arschrasur dargestellt oder ein Sonnenbrand am Ostseestrand besungen. Zeit für ein Bier ist natürlich auch immer noch. Musikalisch klingt das nach düsterstem Deutsch-Punk-Mittelalter. Immer mit dem gleichem Rhythmus nach vorn, keine Variation, nur wenig Melodie. Dazu nölig krakeliger Gesang. Vor fast zwanzig Jahren war das super. Heut braucht man das nicht mehr wirklich, außer man zieht sich die Chose noch immer rein. Aber dank der zahlreichen Klischees die hier bedient werden erscheinen vor einem gleich die ganzen alten Bands. TOXOPLASMA, DAILY TERROR und wie sie alle hießen. Dieses Album ist was für Nostalgiker oder eben diejenigen, die noch immer drauf abfahren. weiterführender Link: www.myspace.com/noetigung Autorwertung: 3.5 von 10 Punkten Leserwertung: N/A von 10 Punkten . Only registered users may post a comment. There are currently no user submitted comments.
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Der Titel „Bunker Sinfonie….in Arschvoll“ spricht für sich selbst. Da bleiben keine Fragen offen, ggf. auch keine Hose trocken. Je nachdem in welchem Umfeld man diesen Ausflug – man könnte schon fast von einer Art Verneigung sprechen – in den Deutsch-Punk der späteren 80-er Jahre wahrnimmt. Damals waren die Feindbilder klar (Nazis, Staat, Bullerei) und das Dosenbier im Supermarkt um die Ecke wechselte gleich in ganzen Paletten den Besitzer. Ganz bestimmt wären NÖTIGUNG auf dem ersten „Schlachtrufe BRD“-Sampler gelandet. Diesen Charme leben die Krefelder auch noch heute. Nach 13 Jahren ihres Bestehens hat sich das Quartett auch endlich mal für ein Debütalbum entschlossen. Darauf bedienen sie – logisch – die alten Feindbilder. Nazis, Staat, Bullerei. Gerne auch in wechselnder Reihenfolge. Zwischendurch werden noch die Vorteile einer Arschrasur dargestellt oder ein Sonnenbrand am Ostseestrand besungen. Zeit für ein Bier ist natürlich auch immer noch. Musikalisch klingt das nach düsterstem Deutsch-Punk-Mittelalter. Immer mit dem gleichem Rhythmus nach vorn, keine Variation, nur wenig Melodie. Dazu nölig krakeliger Gesang. Vor fast zwanzig Jahren war das super. Heut braucht man das nicht mehr wirklich, außer man zieht sich die Chose noch immer rein. Aber dank der zahlreichen Klischees die hier bedient werden erscheinen vor einem gleich die ganzen alten Bands. TOXOPLASMA, DAILY TERROR und wie sie alle hießen. Dieses Album ist was für Nostalgiker oder eben diejenigen, die noch immer drauf abfahren.