The Prosecution - Droll StoriesReview von Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst , 29.07.10 Wenn die heimische Szene mit Punkrock und Bläsern zu Felde zieht, dann klingt das häufig nach Friede, Freude und ein bisschen Eierkuchen. Als wenn die kalifornische Sonne auch über Mitteleuropa permanent scheinen würde. Eine wohltuende Ausnahme dieser eher poppig angehauchten Bands stellen THE PROSECUTION aus Niederbayern dar. Diese haben zwar eine ausgereifte Bläserfraktion (Trompete, Posaune, Saxophon) in ihren Reihen, inmitten der Offbeat-Rhythmen gibt es aber eine gesunde Portion Rotz zu hören. Dafür sorgt schon Sänger Simon, dessen leicht kratziges Organ mehr nach den französischen Kollegen von P.O. BOX denn nach klarem Gesang a la LESS THAN JAKE oder MAD CADDIES klingt. Dazu gibt es größtenteils Crew-Shouts statt hymnischer, mehrstimmiger Refrains, was „Droll Stories“ zusätzlich einen gewissen Schub verleiht. Sie selbst bezeichnen ihren Stil als Skacore und jenes „Core“ haben sie sich dann auch redlich verdient. Wobei es natürlich nicht allzu ungestüm und wütend zugeht, vielmehr erinnern die flotten Melodien an den guten SoCal-Punkrock der 90-er. Zusammen sorgt das für ein ausgesprochen frisches Release, mit dem die Band vielleicht keine Innovationspreise einheimsen wird, welches aber unglaublich viel Spaß macht. Vor allem geben sich die Jungs nicht mit den üblichen Mustern zufrieden sondern wagen auch mal etwas. weiterführender Link: www.myspace.com/theprosecutionskacore Autorwertung: 7.0 von 10 Punkten Leserwertung: N/A von 10 Punkten . Only registered users may post a comment. There are currently no user submitted comments.
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Wenn die heimische Szene mit Punkrock und Bläsern zu Felde zieht, dann klingt das häufig nach Friede, Freude und ein bisschen Eierkuchen. Als wenn die kalifornische Sonne auch über Mitteleuropa permanent scheinen würde. Eine wohltuende Ausnahme dieser eher poppig angehauchten Bands stellen THE PROSECUTION aus Niederbayern dar. Diese haben zwar eine ausgereifte Bläserfraktion (Trompete, Posaune, Saxophon) in ihren Reihen, inmitten der Offbeat-Rhythmen gibt es aber eine gesunde Portion Rotz zu hören. Dafür sorgt schon Sänger Simon, dessen leicht kratziges Organ mehr nach den französischen Kollegen von P.O. BOX denn nach klarem Gesang a la LESS THAN JAKE oder MAD CADDIES klingt. Dazu gibt es größtenteils Crew-Shouts statt hymnischer, mehrstimmiger Refrains, was „Droll Stories“ zusätzlich einen gewissen Schub verleiht. Sie selbst bezeichnen ihren Stil als Skacore und jenes „Core“ haben sie sich dann auch redlich verdient. Wobei es natürlich nicht allzu ungestüm und wütend zugeht, vielmehr erinnern die flotten Melodien an den guten SoCal-Punkrock der 90-er. Zusammen sorgt das für ein ausgesprochen frisches Release, mit dem die Band vielleicht keine Innovationspreise einheimsen wird, welches aber unglaublich viel Spaß macht. Vor allem geben sich die Jungs nicht mit den üblichen Mustern zufrieden sondern wagen auch mal etwas.