Superbutt - You And Your RevolutionReview von Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst , 22.12.09 SUPERBUTT, was wäre dies ein Name für Jennifer Lopez. Allerdings hat die Latino-Diva aus rein musikalischer Sicht herzlich wenig mit diesen fünf rockigen Schwergewichten aus Ungarn zu tun. Ihr letztes Werk „Black Soup“ schwirrt noch halbwegs in den eigenen Hirnwendungen herum. Denn auch wenn das Album nicht wirklich überzeugen konnte, so blieben die Jungs wegen ihrer Fülle unterschiedlicher Einflüsse doch irgendwie hängen. Auf ihrem neuen Longplayer „You And Your Revolution“ haben sie ihre Musik mal ein wenig geordnet und lassen das Experimentieren etwas außen vor. Was auch gut so ist, denn der Vorgänger wirkte einfach zu wüst, überfrachtet und unausgereift. Im Studio hatten sie nun aber auch fachkundige Unterstützung, denn Mitglieder von CLAWFINGER saßen an den Reglern. Wobei dies auch gut und gern negativ ausgelegt werden könnte, denn die guten Zeiten von CLAWFINGER dürften auch schon wenigstens fünfzehn Jahre vorbei sein. Nichtsdestotrotz grasen SUPERBUTT weniger in der Vergangenheit als zuletzt, sparen sich nervige Kreuzüber-Ausflüge und zeigen sich bodenständiger. Hier wird ein durchgängig hartes Brett vom Stapel gelassen, welches wenn, dann nur mal kurz für ein paar ruhigere Takte unterbrochen wird. Zwischen Hardrock und Metal pendeln die Ungarn, ohne sich komplett für eine Seite zu entscheiden. Das aber steht ihnen eigentlich ganz gut, denn mit Songs wie „Lift Her“ oder „Killer“ – mit einem schönen Gruß Richtung 80-er Metal – funktioniert das Album schon ganz gut. Ein paar Belanglosigkeiten schleichen sich aber auch ein, so läuft beispielsweise das Titelstück komplett an einem vorbei. Da fehlt SUPERBUTT doch noch etwas, nämlich an den entscheidenden Stellen auch mal das unerwartete zu tun. Denn all das klingt dann doch etwas zu bekannt, als das diese Band hier zwingend notwendig wäre. Ein Steigerung gegenüber dem Vorgänger, aber der ganz große Wurf ist das (immer noch) nicht. weiterführender Link: www.superbutt.net Autorwertung: 6.0 von 10 Punkten Leserwertung: N/A von 10 Punkten . Only registered users may post a comment. There are currently no user submitted comments.
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SUPERBUTT, was wäre dies ein Name für Jennifer Lopez. Allerdings hat die Latino-Diva aus rein musikalischer Sicht herzlich wenig mit diesen fünf rockigen Schwergewichten aus Ungarn zu tun. Ihr letztes Werk „Black Soup“ schwirrt noch halbwegs in den eigenen Hirnwendungen herum. Denn auch wenn das Album nicht wirklich überzeugen konnte, so blieben die Jungs wegen ihrer Fülle unterschiedlicher Einflüsse doch irgendwie hängen. Auf ihrem neuen Longplayer „You And Your Revolution“ haben sie ihre Musik mal ein wenig geordnet und lassen das Experimentieren etwas außen vor. Was auch gut so ist, denn der Vorgänger wirkte einfach zu wüst, überfrachtet und unausgereift. Im Studio hatten sie nun aber auch fachkundige Unterstützung, denn Mitglieder von CLAWFINGER saßen an den Reglern. Wobei dies auch gut und gern negativ ausgelegt werden könnte, denn die guten Zeiten von CLAWFINGER dürften auch schon wenigstens fünfzehn Jahre vorbei sein. Nichtsdestotrotz grasen SUPERBUTT weniger in der Vergangenheit als zuletzt, sparen sich nervige Kreuzüber-Ausflüge und zeigen sich bodenständiger. Hier wird ein durchgängig hartes Brett vom Stapel gelassen, welches wenn, dann nur mal kurz für ein paar ruhigere Takte unterbrochen wird. Zwischen Hardrock und Metal pendeln die Ungarn, ohne sich komplett für eine Seite zu entscheiden. Das aber steht ihnen eigentlich ganz gut, denn mit Songs wie „Lift Her“ oder „Killer“ – mit einem schönen Gruß Richtung 80-er Metal – funktioniert das Album schon ganz gut. Ein paar Belanglosigkeiten schleichen sich aber auch ein, so läuft beispielsweise das Titelstück komplett an einem vorbei. Da fehlt SUPERBUTT doch noch etwas, nämlich an den entscheidenden Stellen auch mal das unerwartete zu tun. Denn all das klingt dann doch etwas zu bekannt, als das diese Band hier zwingend notwendig wäre. Ein Steigerung gegenüber dem Vorgänger, aber der ganz große Wurf ist das (immer noch) nicht.