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04.12.2007 - Itchy Poopzkid / Eyesight - Düsseldorf Zakk

Review von Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst , 12.12.07


Die Erfolgsgeschichte von ITCHY POOPZKID geht unvermittelter Dinge weiter. Eines kann man den drei Jungs dabei nicht unterstellen, nämlich das sie faul wären. Wenn es irgendwo eine Bühne gibt, dann ist die Band zwangsläufig darauf zu finden. So etwas nennt man im Sprachgebrauch wohl „den Arsch abspielen“. Ob man sie nun mag muss jeder für sich selbst ausmachen, sympathisch sind sie dagegen allemal. Dies kam auch heute im Club des Düsseldorfer Zakk zum Vorschein. ITCHY POOPZKID mal wieder auf Tour, diesmal gemeinsam mit EYESIGHT. Kannte ich nicht, auch nur anderthalb Songs von gesehen, denn die Schose begann mächtig früh.

Der kleine Raum des Zakk mehr als gut gefüllt, zweihundert vornehmlich junge Menschen ohne Bartwuchs aber mit mächtig guter Laune im Gesäß, wollten sich die diesjährigen Shootingstars von MTV TRL & Co. live zu Gemüte führen. Ein solch volles Haus durfte man nicht erwarten, glänzt die Landeshauptstadt doch häufig mit gepflegtem Desinteresse. Das es auch anders gehen kann, wurde heute gezeigt und auch die Band war angesichts des regen Zuspruchs sichtlich erfreut.

ITCHY POOPZKID rockten quasi „die Scheisse weg“, oder aber das Publikum tat dies, wie sie gen Ende ihres Sets feststellten. Weniger um die eigene Leistung zu würdigen, sondern vielmehr um dem tanzwütigen Mob vor der Bühne Tribut zu zollen. Viele der dort gesichteten – aufgrund der durchschnittlichen Körpergröße dort vorne konnte man von hinten bestens sehen – dürften ihren ersten Sprung von einer Bühne absolviert haben, so etwas muss gefeiert werden. Eine Wall of Death gehört mittlerweile ins Standardprogramm einer Rock-Show, auch eine solche gab es. Und viel dummes Gelaber, was die Jungs aber durchaus sympathisch macht. Man ist halt nahe am Publikum, da gehört so was dazu. Musik gab es natürlich auch, u.a. „21 Years“ oder natürlich ihren ersten Hit „Silence is killing me“, bei welchem die „Diver-Quote“ rapide in die Höhe schoss. Um kurz nach zehn war dann aber auch schon Schluß, es wurde aber zuvor auch alles gesagt und getan was nötig war. Für einen kurzen wie amüsanten Abend reichte es heute allemal.

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