Menu Content/Inhalt

Hauptmenü

Home
Cd Reviews
Film Reviews
On Stage
Und sonst
Kontakt
- - - - - - -
- - - - - - -
- - - - - - -

Statistiken

Konzerttermine

Sun May 19
The Story So Far - Stuttgart - Kellerclub
Mon May 20
The Story So Far - Dessau - Beat Club
Tue May 21
The Story So Far - Hannover - Bei Chéz Heinz
Wed May 22
The Story So Far - Hamburg - Hafenklang
Fri May 24
Coldburn / Born From Pain / All For Nothing - Magdeburg - Factory
Home Film Reviews Aktuelle Filme

Zwölf Runden

Review von Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst , 04.11.09


Cover Einen Erfolg hätte er bitter nötig gehabt. Doch auch mit „Zwölf Runden“ gelingt es Renny Harlin nicht an alte Stärken anzuknüpfen. Früher führte im Actionfach kein Weg am gebürtigen Finnen vorbei, der mit „Stirb langsam 2“ und „Cliffhanger“ zwei der besten Krawallstreifen der Neunziger gedreht hatte. Der tiefe Fall kam mit dem Megaflop „Die Piratenbraut“, den selbst der gelungene Thriller „The Long Kiss Goodnight“ nicht abfedern konnte. Nun, mehr als eine Dekade später, folgt der Versuch der Wiederauferstehung im Genre der Explosionen und Schießereien. Mit bescheidenem Erfolg.

Zwar zeigt Harlin, dass er sich noch immer auf die Inszenierung von adrenalingeschwängertem Getöse versteht. Das große Manko ist neben dem einfallslosen Skript aber vor allem Hauptdarsteller John Cena. Der ehemalige Profi-Wrestler hatte mit „The Marine“ einen manierlichen Einstand als Schauspieler abgeliefert. Sein Debüt war unbestritten flach, bescherte als hochbudgetiertes B-Movie aber immerhin selbstironische Kurzweil. Von jeder Glaubhaftigkeit befreit gibt sich auch „Zwölf Runden“. Der Überhang an Klischees und Vorhersehbarkeiten trübt jedoch nicht nur die Spannung, sondern mindert auch das Amüsement.

Auf den Spuren von Bruce Willis und „Stirb langsam 3“ wird Cena als Cop Danny Fisher von einem Terroristen durchs Stadtbild (als Kulisse dient New Orleans) gehetzt. Den britischen Waffenschieber Miles Jackson (Aiden Gillen, „The Wire“) nämlich hatte er ein Jahr zuvor zur Strecke gebracht, was die Komplizin des Schurken mit dem Leben bezahlte. Die Rache vor Augen, kidnappt Jackson die Verlobte Fishers (Ashley Scott, „Operation: Kingdom“) und droht mit ihrer Ermordung, sollte er nicht in knapp kalkulierten Zeitfenstern diverse gefahrvolle Aufgaben bewältigen. Der Beginn einer zerstörungswütigen Schnitzeljagd.

Die atemlosen, über die titelgebenden 12 Runden ausgerufenen Wettläufe gegen Zeit und Lebensgefahr nutzt Harlin für Blechschäden und Explosionen in schnellen Schnittfolgen. Eindruck schinden diese sicher, zeigen sie doch, dass der gefallene Action-Spezi sein Handwerk nicht verlernt hat. Das blasse Muskelpaket Cena und die schiere Batterie an austauschbaren Für- und Gegenspielern – inklusive Steve Harris („Quarantäne“) als affektiertem FBI-Agenten Aiken – mindern den Unterhaltungswert aber merklich. Ein zwar partiell aufregender, insgesamt aber einfach zu beliebiger Reißer.


Autorwertung: 4.0 von 10 Punkten

Only registered users may post a comment.

There are currently no user submitted comments.




powered by Simple Review