Das GlücksprinzipReview von Thomas, 25.06.03 Betrachtet man sich frühere Werke von Regisseurin Mimi Leder, wie "Deep Impact" oder "Projekt:Peacemaker", so hat man nicht das Gefühl eine Filmemacherin mit Gespür für Gefühlsdramen wie "Das Glücksprinzip" gefunden zu haben. Doch zeigt sie bei diesem Film
viel Gespür für seichte Melancholie und liefert so ein sehr gut gespieltes Hollywood-Rührstück ab, in dem der 11-jährige Trevor (hervorragend dargestellt von dem Nachwuchsschauspieler schlechthin: Haley Joel Osment) von der Aufgabe seines Sozialkundelehrers (gut wie immer: Kevin Spacey) angestachelt die Welt zu verändern sein eigenes Prinzip von "Weltverbesserung" in die Tat umsetzt, wie bei einem Kettenbrief sollen gute Taten weitergegeben werden. So bemüht sich der kluge Knirps einem Obdachlosen Junkie aus seiner sozialen Misere zu helfen, seine alkoholkranke Mutter (sehenswert: Helen Hunt) mit seinem entstellten Lehrer zu verkuppeln und einem geschundenen Mitschüler beizustehen. Weiterhin basiert sein "Glücksprinzip" darauf, daß jeder dem geholfen wurde drei weitere Menschen aus einer Notlage befreit. Das der Film trotz manch arg kitschiger Wendung nicht in Belanglosigkeit abdriftet liegt an der hervorragenden Darstellerriege, allen voran Haley Joel Osment ("The Sixth Sense") als Trevor. So besteht das kleine Multitalent neben den Oscarpreisträgern Helen Hunt ("Besser geht´s nicht) und Kevin Spacey ("American Beauty") bis zum bitteren Ende mit Bravour. Alles in allem ein wirklich empfehlenswertes Drama.
Autorwertung: 7.0 von 10 Punkten Leserwertung: N/A von 10 Punkten Only registered users may post a comment. There are currently no user submitted comments.
|
































Film Reviews
Betrachtet man sich frühere Werke von Regisseurin Mimi Leder, wie "Deep Impact" oder "Projekt:Peacemaker", so hat man nicht das Gefühl eine Filmemacherin mit Gespür für Gefühlsdramen wie "Das Glücksprinzip" gefunden zu haben. Doch zeigt sie bei diesem Film
viel Gespür für seichte Melancholie und liefert so ein sehr gut gespieltes Hollywood-Rührstück ab, in dem der 11-jährige Trevor (hervorragend dargestellt von dem Nachwuchsschauspieler schlechthin: Haley Joel Osment) von der Aufgabe seines Sozialkundelehrers (gut wie immer: Kevin Spacey) angestachelt die Welt zu verändern sein eigenes Prinzip von "Weltverbesserung" in die Tat umsetzt, wie bei einem Kettenbrief sollen gute Taten weitergegeben werden. So bemüht sich der kluge Knirps einem Obdachlosen Junkie aus seiner sozialen Misere zu helfen, seine alkoholkranke Mutter (sehenswert: Helen Hunt) mit seinem entstellten Lehrer zu verkuppeln und einem geschundenen Mitschüler beizustehen. Weiterhin basiert sein "Glücksprinzip" darauf, daß jeder dem geholfen wurde drei weitere Menschen aus einer Notlage befreit. Das der Film trotz manch arg kitschiger Wendung nicht in Belanglosigkeit abdriftet liegt an der hervorragenden Darstellerriege, allen voran Haley Joel Osment ("The Sixth Sense") als Trevor. So besteht das kleine Multitalent neben den Oscarpreisträgern Helen Hunt ("Besser geht´s nicht) und Kevin Spacey ("American Beauty") bis zum bitteren Ende mit Bravour. Alles in allem ein wirklich empfehlenswertes Drama.