Alkaline Trio / One Man Army - SplitReview von Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst , 11.05.04 Heiß wurde die neueste Runde der "Byo Records" Split-Reihe von mir erwartet, konnten vorangegangene Paarungen wie NOFX vs. RANCID oder ANTI-FLAG vs. BOUNCING SOULS auf ganzer Strecke überzeugen und dürfen vielleicht sogar in der Kategorie "Klassiker" Erwähnung finden. Numero 5 der Reihe präsentiert nun das grandiose ALKALINE TRIO samt den mir bis dato noch relativ unbekannten ONE MAN ARMY, die beide ausschließlich neue Songs präsentieren. Gerade auf die Songs des Trio´s um Frontmann Matt Skiba war ich gespannt, vor allem nämlich ob diese ähnlich schnell und aggressiv werden würden wie stellenweise ihr letztes Album "Good Morning". Dies ist dann aber nicht der Fall, denn bereits das beginnende „Fine without You“ ist zwar rockig, doch tendiert die unglaublich eingängige Melodie schon fast zum poppigen. Doch vielleicht gerade deswegen ein absoluter Knaller, der jedoch vom folgenden „Hating Every Minute“ getoppt wird. Was hier auf mich nieder prasselt gehört definitiv zum Besten was die Band je gemacht hat. Die Melodie und der Refrain ist einfach der absolute Wahnsinn, dazu herrscht eine nicht mehr zu schlagende Atmosphäre, die von Bassist Daniel Andriano hier erzeugt wird. Auch „Dead and Broken“ ist mehr als nur gut und bis dato mag man eigentlich schon gar nicht mehr daran denken, dass in weiteren drei Stücken Schluß sein soll. „Sadie“ dann ist ein richtig ruhiges Stück, welches von Skiba fast episch vorgetragen wird und hier dürfen auch Männer ruhig die Augen zu machen und einfach träumen. Ebenfalls ruhig und wieder mit Andriano am Steuer geht es dann weiter zum ebenfalls grandiosen „If you had a bad Time“, dass imstande ist ähnlich sentimentale Gefühle hervorzurufen wie „Sadie“ zuvor. Den krönenden Abschluß bildet dann das wieder etwas rockigere „Wait for the Blackout“ und eigentlich wäre hier alles andere als die Höchstnote fehl am Platze. Die Band schafft es einfach immer wieder einen zu überraschen, mit diesen sechs Songs hat sie es auf jeden Fall mal wieder eindeutig bewiesen, dass sie in der Zwischenzeit zu Recht dort oben angekommen ist wo sie zur Zeit steht. So hat ONE MAN ARMY, ohne es ihnen schwer machen zu wollen, von Anfang an nicht einfach, doch auch sie meistern diese nicht ganz einfache Situation beachtlich. Musikalisch doch ein wenig anders ausgerichtet, wissen Punkrock-Songs wie „The T.V. Song“, „All the Way“ und auch „I.H.F.A.“ mit satten Melodien und ihrer mehr rockigen Art des Punk zu überzeugen, der dabei etwas rotzigere Gesang tut sein übriges dazu. Insgesamt muss man hier keine großen Worte verlieren, beide Bands geben hier Hit auf Hit zum besten und an diesen zwölf Songs kann man nur seine Freude haben. Für mich ohne Frage die bisher beste Split der Reihe. weiterführender Link: Autorwertung: 9.0 von 10 Punkten Leserwertung: N/A von 10 Punkten Only registered users may post a comment. There are currently no user submitted comments.
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Heiß wurde die neueste Runde der "Byo Records" Split-Reihe von mir erwartet, konnten vorangegangene Paarungen wie NOFX vs. RANCID oder ANTI-FLAG vs. BOUNCING SOULS auf ganzer Strecke überzeugen und dürfen vielleicht sogar in der Kategorie "Klassiker" Erwähnung finden. Numero 5 der Reihe präsentiert nun das grandiose ALKALINE TRIO samt den mir bis dato noch relativ unbekannten ONE MAN ARMY, die beide ausschließlich neue Songs präsentieren. Gerade auf die Songs des Trio´s um Frontmann Matt Skiba war ich gespannt, vor allem nämlich ob diese ähnlich schnell und aggressiv werden würden wie stellenweise ihr letztes Album "Good Morning". Dies ist dann aber nicht der Fall, denn bereits das beginnende „Fine without You“ ist zwar rockig, doch tendiert die unglaublich eingängige Melodie schon fast zum poppigen. Doch vielleicht gerade deswegen ein absoluter Knaller, der jedoch vom folgenden „Hating Every Minute“ getoppt wird. Was hier auf mich nieder prasselt gehört definitiv zum Besten was die Band je gemacht hat. Die Melodie und der Refrain ist einfach der absolute Wahnsinn, dazu herrscht eine nicht mehr zu schlagende Atmosphäre, die von Bassist Daniel Andriano hier erzeugt wird. Auch „Dead and Broken“ ist mehr als nur gut und bis dato mag man eigentlich schon gar nicht mehr daran denken, dass in weiteren drei Stücken Schluß sein soll. „Sadie“ dann ist ein richtig ruhiges Stück, welches von Skiba fast episch vorgetragen wird und hier dürfen auch Männer ruhig die Augen zu machen und einfach träumen. Ebenfalls ruhig und wieder mit Andriano am Steuer geht es dann weiter zum ebenfalls grandiosen „If you had a bad Time“, dass imstande ist ähnlich sentimentale Gefühle hervorzurufen wie „Sadie“ zuvor. Den krönenden Abschluß bildet dann das wieder etwas rockigere „Wait for the Blackout“ und eigentlich wäre hier alles andere als die Höchstnote fehl am Platze. Die Band schafft es einfach immer wieder einen zu überraschen, mit diesen sechs Songs hat sie es auf jeden Fall mal wieder eindeutig bewiesen, dass sie in der Zwischenzeit zu Recht dort oben angekommen ist wo sie zur Zeit steht. So hat ONE MAN ARMY, ohne es ihnen schwer machen zu wollen, von Anfang an nicht einfach, doch auch sie meistern diese nicht ganz einfache Situation beachtlich. Musikalisch doch ein wenig anders ausgerichtet, wissen Punkrock-Songs wie „The T.V. Song“, „All the Way“ und auch „I.H.F.A.“ mit satten Melodien und ihrer mehr rockigen Art des Punk zu überzeugen, der dabei etwas rotzigere Gesang tut sein übriges dazu. Insgesamt muss man hier keine großen Worte verlieren, beide Bands geben hier Hit auf Hit zum besten und an diesen zwölf Songs kann man nur seine Freude haben. Für mich ohne Frage die bisher beste Split der Reihe.