Sein Name ist nur eingefleischten Kinokennern ein Begriff und doch ist Ernest Borgnine unwissentlich verschiedenen Generationen von Film- und Fernsehzuschauern bekannt. Er war Dominic Santini in der 80er-Actionserie „Airwolf“, lieh dem greisen Unterwasser-Superhelden Meerjungfraumann in der englischen Originalfassung der Trickfilmserie „Spongebob Schwammkopf“ die Stimme und wirkte in den Neunzigern gar in deutschen TV-Schmonzetten (u.a. „Tierärztin Christine II“) mit.
Seine größten Erfolge aber feierte der unter dem Namen Ermes Effron Borgnino 1917 als Sohn italienischer Einwanderer in Connecticut geborene Schauspieler im Kino. Als Bester Hauptdarsteller wurde er 1956 mit dem Oscar prämiert – und stach mit seiner Performance in „Marty“ namhafte Kollegen wie James Dean, Frank Sinatra und Spencer Tracy aus. Borgnine wirkte in mehr als 100 Filmen mit, darunter Klassiker wie „Das dreckige Dutzend“ (1967), „The Wild Bunch“ (1968), „Die Höllenfahrt der Poseidon“ (1972) oder „Die Klapperschlange“ (1981). Er starb am 8. Juli im Alter von 95 Jahren in Los Angeles an Nierenversagen.
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